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Dintikon: Brand wegen unsachgemäss entsorgter Asche.

Wegen unsachgemäss entsorgter Asche kam es am Mittwochabend, 4. August 2004, bei einem Einfamilienhaus zum Brand eines Holzschopfes. Dem raschen Feuerwehreinsatz ist es zu verdanken, dass das Feuer nicht auf das Wohnhaus übergriff. Die Hausbesitzerin hatte die Asche von verbrannten Gartenabfällen in einen Plastikeimer abgefüllt und diesen in den Holzschopf gestellt. Zwei Stunden später kam es zum Brand. Der Sachschaden wird auf rund 40'000 Franken geschätzt.


Schäden in Millionenhöhe - Die Brandgefahr von Asche wird allgemein unterschätzt.
Alleine im Kanton Aargau kommt es wegen unsachgemäss entsorgter Asche, wozu auch das fahrlässige Entleeren des Aschenbecherinhaltes in Papierkörbe oder Kehrichteimer zählt, im Durchschnitt zu 12 Brandfällen pro Jahr. Die Schäden bewegen sich in Millionenhöhe.
Das Problem liegt zumeist beim Entsorgen der vermeintlich kalten Asche von Cheminées und anderen Feuerstellen in untauglichen Behältnissen, wie zum Beispiel Kartonschachteln, Tragtaschen, Holzbehälter, Plastikeimer, bzw. das Deponieren dieser Aschenbehälter in geschlossenen Räumen. Dabei ist sich kaum jemand bewusst, dass selbst kleinste Glutpartikel Stunden, ja sogar Tage, in der Asche "überleben" und zu einem verhängnisvollen Brand führen können.
Deshalb gilt: Asche und auch den Aschenbecherinhalt grundsätzlich immer in einem Metallbehälter mit Deckel entsorgen. Den Aschenbehälter möglichst im Freien, bzw. in Räumen niemals in der Nähe von brennbaren Sachen wie zB Altpapier oder auf brennbaren Unterlagen (Holz-, Teppichboden, usw.) abstellen.