Buchs: Brand in Asylantenheim
Aus bisher unbekannten Gründen geriet im Aufenthaltsraum ein Sofa in Brand was zu einer starken Rauchentwicklung führte. Das Feuer war rasch unter Kontrolle und gelöscht. Der Schaden beläuft sich auf gegen 100'000.Franken. Eine Frau musste wegen Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung im Spital ambulant behandelt werden.
Am Sonntag, 6. November 2005, 0930 Uhr, meldete eine Drittperson einen Brand im Asylantenheim am Gartenweg in Buchs. Die sofort alarmierte Feuerwehr lokalisierte im Aufenthaltsraum im Parterre des zweistöckigen Gebäudes einen stark qualmenden Brand, der rasch gelöscht werden konnte. Trotzdem entstand ein Brand- und Russschaden von gegen 100'000 Franken.
Zur Zeit des Brandausbruches haben sich 8 Personen im Gebäude aufgehalten. Einlogiert sind dort insgesamt 36 Personen.
Eine Frau erlitt eine leichte Rauchvergiftung und wurde zur ambulanten Behandlung ins Spital gebracht.
Wie die Abklärungen ergeben haben, erfolgte der Brandausbruch bei einem Sofa im Aufenthaltsraum. Ob der Brand fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurde, ist Gegenstand der eingeleiteten Untersuchung. Tatsache ist, dass der Aufenthaltsraum von einer der Bewohnerinnen in der Funktion als Hauschefin um 07 Uhr aufgeschlossen wurde. Später sah sie zwei Schwarze in den Raum gehen, die sie aber nicht kannte. Kurze Zeit später hätten diese den Raum wieder verlassen und seien davon gerannt. Ob die beiden Männer mit dem Brandausbruch etwas zu tun haben, ist noch offen.
Da das Gebäude nicht mehr bewohnbar ist, werden die Asylbewerber in der leer stehenden Unterkunft an der Bernstrasse Ost in Suhr einlogiert.