Brugg: Polizei- und Feuerwehreinsatz beendet (Nachtrag)
Um zirka 1635 Uhr konnten die Einsatzkräfte die Liegenschaften in Brugg für die Bewohner wieder frei geben. Die sichergestellten Stoffe wurden fachgerecht abtransportiert und werden vernichtet. Die Staatsanwaltschaft hat gegen den 30-jährigen Wohnungsmieter, welcher sich am Montagmorgen verletzte, eine Untersuchung eröffnet.
Die Absperrung und Evakuierungsmassnahmen konnten nach dem beendeten Einsatz um zirka 16.35 Uhr aufgehoben werden. Die Bewohner der Liegenschaften, die aus Sicherheitsgründen die Wohnungen verlassen mussten, konnten wieder zurück.
Die durch die Fachleute des Wissenschaftlichen Dienstes des Forensischen Instituts Zürich sichergestellten gefährlichen Stoffe konnten abtransportiert werden. Diese werden umgehend an einem sicheren Ort vernichtet.
Strafuntersuchung eröffnet
Der durch einen Unfall mit einem Feuerwerkskörper an der Hand verletzte 30-jährige Schweizer, der sich zum Zeitpunkt des Ereignisses allein in der Wohnung aufgehalten hatte, befindet sich in Spitalpflege. Die zuständige Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach eröffnete eine Strafuntersuchung gegen ihn.
Die eingeleiteten Ermittlungen werden zeigen, für welchen Zweck der Tatverdächtige diese Stoffe (chemische Substanzen etc.) an seinem Wohnort aufbewahrte und wie es zum Zwischenfall am Montagmorgen, 10. August 2015, kurz nach 11.00 Uhr kam.
(s. Medienmitteilung vom 10.08.2015)