Brugg: Kanu trieb auf Aare und löste Suchaktion aus
Nachdem ein unbesetztes, aufblasbares Kanu auf der Aare trieb, kam es am Freitag zu einer aufwändigen Suchaktion im Raum Brugg. Die Rettungskräfte vermuteten aufgrund dieser Feststellung Personen, die aus dem Boot gefallen und in Not sein könnten. Es wurden dann mehrere Boote von Polizei und Militär eingesetzt. Nach 1 ½ Stunden meldete sich der Eigentümer telefonisch. Er befand sich in Sicherheit und meldete den Zwischenfall mit seinem Kanu, welches sich in Umiken «selbständig machte».
Am Freitag, 07. September 2012, 12.20 Uhr alarmierte eine Drittperson die Kantonspolizei Aargau, als er unterhalb der Altstadt von Brugg ein treibendes, unbesetztes Kanu feststellte. Der Melder konnte dabei keine Personen im Wasser erkennen.
Da die Einsatzkräfte von einem Bootsunfall ausgingen, wurden mehrere Patrouillen der Kantonspolizei und Regionalpolizei Brugg sowie Boote des Waffenplatzes der Armee und der Regionalpolizei zur Suche eingesetzt.
Um 13.50 Uhr meldete sich dann ein Mann, der mitteilte, dass seit dem Mittag, zirka 12.00 Uhr bei Umiken, sein aufblasbares Kanu vermisse. Dieses habe sich selbständig gemacht, als er beim Aussteigen ausgerutscht sei. Da er kein funktionierendes Mobiltelefon hatte, begab er sich zuerst an seinen Wohnort im Seetal.
Die Suche, an der sich zirka 20 Einsatzkräfte beteiligten, wurde dann eingestellt. Die Erleichterung war gross, als festgestellt werden konnte, dass keine Personen zu schaden kamen.