Brugg: Brand verursachte dichten Qualm
Bei Abbauarbeiten in einem Gebäude eines Kieswerks kam es zu einem Brand. Dieser verursachte dichten Qualm, welcher auch die Umgebung des Geländes vorübergehend in Mitleidenschaft zog. Ein Mitarbeiter wurde verletzt.
Beim Brandobjekt handelt es sich um ein leer stehendes, rund 20 Meter hohes Beton-Gebäude, worin ursprünglich Kies verarbeitet worden war. Dieses steht auf dem Gelände der Firma Hunziker Kalksandstein AG an der Aarauerstrasse. Am Montag, 4. Dezember 2006, begann gegen 08:00 Uhr dichter Qualm aus dem Gebäude zu entweichen.
Die Feuerwehr Brugg rückte mit einem Grossaufgebot aus und stellte im Innern des Gebäudes einen Schwelbrand fest.
Der Wind trug den schwarzen Qualm in den westlichen Teil der Stadt Brugg. Dies veranlasste die Kantonspolizei, die Bevölkerung aufzurufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Durch den Löscheinsatz der Feuerwehr verminderte sich die Rauchentwicklung zunehmend, worauf die Kantonspolizei gegen 09:00 Uhr entwarnen konnte.
Ein Mitarbeiter, welcher im Gebäude tätig gewesen war, konnte dieses aufgrund des Qualms nicht mehr rechtzeitig über die Treppe verlassen. Die Feuerwehr rettete ihn mit der Autodrehleiter. Er wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Kantonsspital Baden gebracht. Er hat dieses bereits wieder verlassen können.
Eine Equipe von mehreren Mitarbeitern hatte im still gelegten Gebäude Maschinen und Geräte demontiert. Dabei waren auch Schneidbrenner zum Einsatz gekommen. Nach ersten Erkenntnissen dürften Funken dazu geführt haben, dass noch im Gebäude vorhandene Siebanlagen aus Gummi Feuer fingen.
Die Höhe des Sachschadens kann noch nicht beziffert werden.