Brugg: Bei Festnahme Hand gebrochen
Die Kantonspolizei kontrollierte einen 18-jährigen abgewiesenen Asylbewerber, der sich in einem Linienbus ungebührlich verhalten hatte. Während der Kontrolle bespritzte er die beiden Polizisten mit Urin. Danach wehrte er sich heftig gegen die Festnahme, wobei sich ein Polizist die Hand brach.
Der Busfahrer rief am Samstag, 14. Juli 2007, um 21:30 Uhr wegen des auffälligen Fahrgastes die Polizei. Eine Patrouille der Kantonspolizei traf kurz darauf am Bahnhof Brugg ein und wollte den Mann kontrollieren. Dieser weigerte sich aber vehement, den Bus zu verlassen und war sehr aggressiv.
Um ihren Auftrag zu erfüllen wollten die beiden Polizisten den Mann unter Zwang aus dem Bus nehmen. Dagegen wehrte er sich heftig und bespritzte die Polizisten mit Urin, den er aus unbekannten Gründen in einer Bierflasche mitführte. Der Mann schlug wild um sich, wobei sich einer der Polizisten einen Bruch an der Hand zuzog. Schliesslich gelang es, den tobenden Mann in Handschellen zu legen.
Der Mann, ein abgewiesener Asylbewerber aus dem Sudan, wurde in die Psychiatrische Klinik Königsfelden eingewiesen.
Nach Angaben des Busfahrers hatte der Mann während der Fahrt andere Fahrgäste belästigt und sich auffällig verhalten. Am Bahnhof hatte ihn der Fahrer angewiesen, den Bus zu verlassen. Der Fahrgast hatte sich geweigert und hatte sich auch gegenüber dem Busfahrer aggressiv verhalten.