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Boswil: Mutwillige Störung des Eisenbahnverkehrs

Durch unbekannte Täterschaft wurden beim Bahnübergang Gegenstände auf die Geleise gelegt. Ein Güterzug kollidierte mit diesen Gegenständen und musste anhalten. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.

Eine unbekannte Täterschaft hat am 13.06.2004, wahrscheinlich in der Zeit von 03.45 - 04.45 Uhr, auf dem Bahnübergang Boswil einen Randleitpfosten zwischen die Geleise und den Strassenbelag geklemmt, mind. zwei Betonabdeckplatten und Steine auf die Geleise gelegt, worauf ein nahender Güterzug mit diesen Gegenständen kollidierte und anhalten musste. Der Sachschaden ist noch unbestimmt, dürfte aber mehrere tausend Franken betragen. Der Zug konnte die Fahrt anschliessend wieder aufnehmen. Zwischen Restaurant Terminus und Bahnhöfli-Pub konnten zur fraglichen Zeit zwei Jugendliche beobachtet werden, welche eventuell im Zusammenhang mit der vorliegenden Sache stehen könnten. Bereits am 10.06.2004 kam es, ca. 1.5 km vom jetzigen Tatort entfernt, zu einem ähnlichen Vorfall, wobei zwei Fahrräder auf die Geleise gelegt wurden.
Bei diesen Taten handelt es sich keinesfalls um Bagatellen. Ernsthafte Folgen wie eine Zugsentgleisung sind durch solches Handeln nicht ausgeschlossen.
Personen, die bezüglich der Täterschaft Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Muri, Telefon 056 675 76 20, zu melden.