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Böttstein: Küchenbrand in einem Einfamilienhaus

Der Brand verursachte einen Schaden von 200'000 Franken. Zwei Personen erlitten eine Rauchvergiftung, eine Person einen Schock. Als Brandursache steht ein technischer Defekt am Mikrowellenofen im Vordergrund.

In der Nacht zum Mittwoch, 21. April 2004, kurz vor 01.30 Uhr, wurden die Hausbewohner des Einfamilienhauses am Neumattweg 14 in Böttstein auf den Brand aufmerksam und alarmierten die Feuerwehr. Die Löschmannschaft konnte den Brand in der Küche lokalisieren und rasch löschen. Der Schaden am Gebäude und Mobiliar wird auf 200'000 Franken geschätzt. Das Haus ist zur Zeit nicht mehr bewohnbar. Drei Personen wurden verletzt (Rauchvergiftung, Schock).
Wie die Abklärung ergeben haben, muss davon ausgegangen werden, dass ein technischer Defekt am Mikrowellenofen diesen Brand ausgelöst hat.
Nach der Brandentdeckung verliess die vierköpfige Familie das Haus. Der Ehemann begab sich aber nochmals ins Haus zurück. Er erlitt eine starke Rauchvergiftung und konnte das Haus nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Er wurde von einem Feuerwehrmann im Büro gefunden und gerettet. Die Ehefrau erlitt einen Schock. Beide wurden ins Kantonsspital nach Baden gebracht.
Der Feuerwehrmann erlitt eine leichte Rauchvergiftung und musste sich im Spital Leuggern ambulant behandeln lassen. Zur Zeit befindet sich nur noch der Hauseigentümer in Spitalpflege.