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Bezirk Zofingen: Polizei stoppte gestohlenes Auto / Ein Tatverdächtiger in Haft

In der Nacht auf Montag fiel einer Polizeipatrouille in Safenwil ein verdächtiges Auto auf. Später liessen die Insassen das als gestohlen gemeldete Auto in Oftringen zurück. Der Kantonspolizei gelang es, einen Tatverdächtigen anzuhalten und festzunehmen. Die ersten Ermittlungen ergaben dann Hinweise auf mehrere Vermögensdelikte. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm leitete eine Strafuntersuchung ein und hat Untersuchungshaft beantragt.

Am Montag, 21. Mai 2012, kurz vor 04.00 Uhr fiel einer Kantonspolizeipatrouille in Safenwil ein Daihatsu mit Berner Kontrollschildern auf. Die Polizisten versuchten, das Auto zwecks Kontrolle zum Anhalten zu bewegen, was misslang. Die gleichzeitig eingeleiteten Abklärungen via Einsatzzentrale ergaben, dass das Auto seit wenigen Tagen als gestohlen gemeldet war.

In der Folge kamen weitere Polizeipatrouillen, auch von der benachbarten Kantonspolizei Solothurn zum Einsatz. Die Tatverdächtigen im gestohlenen Auto fuhren via Walterswil/SO nach Oftringen, wo sie das Fahrzeug verliessen und davonrannten.

Den Polizisten gelang es, innert kurzer Zeit einen 28-jährigen Tunesier anzuhalten und festzunehmen. Der Asylbewerber aus dem Kanton Solothurn setzte sich bei der Verhaftung nicht zur Wehr. Die Polizei musste bei der Identitätsabklärung feststellen, dass der Festgenommene mehrfach im Fahndungssystem ausgeschrieben war.

Die Fahndung nach den weiteren Insassen (mutmasslich zwei Männer) wurde intensiviert. Es kamen mehrere Hundeführer zum Einsatz. Leider blieben diese Massnahmen ohne Erfolg.

Im Täterfahrzeug stellte die Polizei mehrere verdächtige Gegenstände, mutmassliches Deliktsgut, sicher.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete eine Strafuntersuchung und beantragte Untersuchungshaft.

In der Region Holziken-Uerkheim verübten unbekannte Täter in der Nacht von Sonntag auf Montag mehrere Fahrzeugaufbrüche sowie Einschleichediebstähle. Die Kantonspolizei prüft nun die entsprechenden Zusammenhänge. Es wird von einem Deliktsbetrag von mehreren tausend Franken und mehr als einem Dutzend Straftaten ausgegangen.