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Bezirk Bremgarten: Über 50 Personen des Betäubungsmittelhandels überführt

Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen 94 Personen stellte die Kantonspolizei grössere Mengen Kokain und Marihuana sicher. Zahlreiche Beschuldigte wurden des Handels mit Betäubungsmitteln überführt.

Die gemeinsamen intensiven Ermittlungen der Kantonspolizei Bremgarten, Wohlen und Muri richteten sich gegen 94 Personen. 55 Personen konnten des Handels mit Kokain, Marihuana und anderer Betäubungsmittel überführt werden. 17 Personen müssen zum Kreis der mutmasslichen Haupttäter gezählt werden. Ihnen wird der Handel von mehreren hundert Gramm Kokain und Amphetaminen zur Last gelegt. Die übrigen Personen sind als Kleindealer zu bezeichnen. 40 Personen mussten ferner wegen Konsums von Betäubungsmitteln zur Anzeige gebracht werden. Mehrere Beschuldigte befanden sich vorübergehend in Untersuchungshaft.

Bei Hausdurchsuchungen stellte die Kantonspolizei mehrere hundert Gramm Kokain, mehrere Kilogramm Marihuana und über 1'000 Hanfpflanzen sicher. Zudem wurden zwei komplette Indoor-Hanfplantagen still gelegt. Zudem wurde aus dem Betäubungsmittelhandel stammendes Bargeld in der Höhe von mehreren zehntausend Franken beschlagnahmt. Ferner ordnete das Bezirksamt den Einzug eines Neuwagens an, der mutmasslich mit Drogengelder finanziert worden war.

Die vom Ermittlungsverfahren betroffenen Personen sind unterschiedlichen Alters und stammen aus der Schweiz sowie aus verschiedenen Nationen. Sie wohnen mehrheitlich in den Bezirken Bremgarten und Muri. Der Schwerpunkt des Betäubungsmittelhandels lag in Bremgarten. Zum heutigen Zeitpunkt befindet sich niemand mehr in Untersuchungshaft.

Das umfangreiche Ermittlungsverfahren ist auf eine routinemässige Verkehrskontrolle im September 2005 zurückzuführen. Damals hatte eine Patrouille der Kantonspolizei in Bremgarten ein Auto kontrolliert. Unter einem Sitz wurde zum Verkauf abgepacktes Kokain gefunden. Die Aussagen der beiden Fahrzeuginsassen hatte folglich die Ermittlungserfolge eingeleitet.