Beinwil am See: Verkehrsunfall fordert zwei Leichtverletzte und ein Todesopfer
Bedingt durch eine Auffahrkollision gelangte das auffahrende Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem korrekt entgegenkommenden Auto, dessen Lenkerin dabei so schwer verletzt wurde, dass sie noch auf der Unfallstelle verstarb. Durch den Unfall war auch die Seetalbahn für längere Zeit blockiert.
Am Mittwochmorgen, 2. Juli 2003, ca. 06.00 Uhr, musste ein von Beinwil am See Richtung Birrwil fahrender Autofahrer seine Fahrt wegen einem in gleicher Richtung fahrenden Zweiradfahrer, vermutlich einem Mofafahrer, verlangsamen, da ihm das Überholen wegen Gegenverkehr nicht möglich war. Der Lenker eines nachfolgenden PW Audi realisierte dies zu spät und fuhr auf den langsam fahrenden PW auf. Durch die Kollision geriet das auffahrende Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem korrekt entgegenkommenden PW. Die 57jährige Lenkerin dieses Autos wurde dabei schwer verletzt und war im Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste durch den Pionierzug der Stützpunktfeuerwehr Menziken aus dem Wrack befreit werden. Leider erlag sie den Verletzungen noch auf der Unfallstelle. Die Lenker der andern beiden Autos wurden leicht verletzt (Prellungen, Schock) und mussten ins Spital Menziken eingewiesen werden.
Da eines der Unfallfahrzeuge das Geleise der Seetalbahn blockierte, war der Bahnverkehr bis um 10.00 Uhr unterbrochen. Während dieser Zeit wurden für den Personentransport Busse eingesetzt.
Während der Tatbestandsaufnahme, die bis 10.15 Uhr dauerte, wurde der Verkehr durch die Feuerwehren von Beinwil am See, Birrwil und Boniswil örtlich umgeleitet.
Im Zusammenhang mit diesem Unfall sucht die Kantonspolizei Zeugen. Wer den Unfallhergang beobachtet hat, insbesondere aber der Lenker des Zweirades, vermutlich eines Motorfahrrades, der nach dem Unfall angehalten und dann seine Fahrt fortgesetzt hat, wird gebeten, sich bei der Kantonspolizei in Unterkulm, Telefon 062 768 55 00, zu melden.