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Baden: Streit unter Asylbewerbern endete mit einem Toten

Im Verlaufe eines Streites unter Asylbewerbern wurde mit einem Messer auf einen 47-jährigen Türken eingestochen. Dieser wurde dabei so schwer, dass er noch am Tatort verstarb. Der mutmassliche Täter, ein 30-jähriger Türke, stellte sich später bei der Stadtpolizei. Er sowie drei weitere Türken und ein Iraker wurden zwecks weiteren Abklärungen auf Verfügung des Bezirksamtes inhaftiert.

Am Mittwochabend, 23. Juni 2004, ca. 22.30 Uhr, kam es in der Asylantenunterkunft an der Pfisterstrasse in Baden unter Asylbewerbern zu Streitigkeiten. Auslöser waren gemäss ersten Erkenntnissen Uneinigkeiten bezüglich dem Fernsehprogramm und der Religion. Im Verlaufe des Streites griff einer der Männer zu einem Messer und stach mehrmals auf einen 47-jährigen Türken ein. Dieser flüchtete noch ins Freie, war aber so schwer verletzt, dass er hinter der Unterkunft zusammenbrach und verstarb.
Ca. 23.00 Uhr meldete sich bei der Stadtpolizei ein 30-jähriger Türke, Asylbewerber, und bezeichnete sich als Täter. Er wies an einer Hand eine Stichverletzung auf und musste ärztlich behandelt werden. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.
Da der Verlauf der Streitigkeiten, die Beteiligung sowie der genaue Tathergang noch unklar sind, verfügte dass Bezirksamt zwecks weiteren Abklärungen die Inhaftierung drei weiterer Türken und eines Irakers. Inwieweit sie beteiligt waren, wird die eingeleitete Untersuchung zeigen.