Baden: Raserunfall fordert ein Todesopfer und einen Verletzten
Bei einem Selbstunfall infolge übersetzter Geschwindigkeit kam das mit sechs Personen besetzte Auto von der Strasse ab, fuhr eine Böschung hinunter und überschlug sich. Ein Mitfahrer wurde getötet und einer schwer verletzt, während der Lenker und die übrigen Mitfahrer unverletzt blieben. Der Lenker, ein 26-jähriger Schweizer, wurde inhaftiert.
Am Dienstagabend, 23. Dezember 2003, kurz nach, 23.00 Uhr, war ein 26-jähriger Schweizer mit seinem Auto auf der Römerstrasse in Baden Richtung Bäderquartier unterwegs. Im Auto befanden sich insgesamt sechs Personen, erlaubt deren fünf. Die sechste Person lag dabei quer über die drei auf dem Rücksitz mitfahrenden Personen.
Gemäss Zeugenaussagen fuhr das Auto mit massiv übersetzter Geschwindigkeit. Auf dem ansteigenden Strassenabschnitt nach der Unterführung verlor der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug. Das Auto fuhr über das linksseitige Trottoir, durchbracht den Zaun der Firma Alstom, stürzte einige Meter die Böschung hinunter und kam auf dem Areal der Firma Alstom auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der sechste Mitfahrer, der im Auto liegend mitfuhr, wurde dabei so schwer verletzt, dass er auf der Unfallstelle verstarb. Bei ihm handelt es sich um einen 26-jährigen Schweizer, wohnhaft gewesen im Bezirk Baden. Ein weiterer Mitfahrer erlitt Halswirbelverletzungen und wurde ins Spital nach Baden gebrach, von wo er im Laufe der Nacht ins Kantonsspital nach Aarau verlegt werden musste. Der Lenker und die übrigen Mitfahrer blieben unverletzt.
Da beim Lenker der Alcotest positiv ausfiel, wurde eine Blutprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde ihm zuhanden der Entzugsbehörde abgenommen. Auf Verfügung des Bezirksamtes wurde der Mann inhaftiert.