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Auenstein-Au: "Granate" war unscharf

Bei Räumungsarbeiten wurde gestern Nachmittag im Keller eines Hauses eine zunächst unbekannte Granate gefunden. Die Kantonspolizei sicherte das Gebäude, worauf Spezialisten herausfanden, dass das Geschoss keinen Sprengstoff enthielt.

Der Eigentümer einer Altliegenschaft in Au bemerkte die mutmassliche Granate am Dienstagmittag, 18. Januar 2011, als er im Keller mit Räumungsarbeiten beschäftigt war. Richtigerweise verständigte er sofort die Kantonspolizei.

Die Kantonspolizei räumte das Gebäude und sperrte das Gelände ab. Im Verlauf des Nachmittags trafen die aufgebotenen Spezialisten der Armee ein. Sie konnten den Munitionskörper als Beleuchtungsgeschoss aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs identifizieren. Bald stand auch fest, dass dieses keinen Sprengstoff mehr enthielt und somit in dieser Form völlig harmlos war. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass der inzwischen verstorbene ehemalige Hauseigentümer das Geschoss nach Hause genommen hatte. Dieses wird nun entsorgt.