Aargau: Zusammenfassung Wochenend-Einsätze der Kantonspolizei
Die Kantonspolizei verzeichnete über das Wochenende insgesamt 10 Einbruchdiebstähle, 12 Verkehrsunfälle, 10 häusliche Gewalten und 16 Streitereien und Schlägereien.
Vom Freitagabend bis zum Sonntag, wurde der Kantonspolizei 7 Einbrüche sowie 3 Einbruchsversuche gemeldet. Betroffen waren 8 Wohnungen oder Häuser und 2 Geschäfte. Erbeutet wurde mehrheitlich Bargeld und Schmuck.
Auf den Aargauer Strassen ereigneten sich 12 Verkehrsunfälle mit insgesamt 4 Verletzten. Es wurden 3 Blutproben angeordnet.
Ausgerückt wurde durch Kantons- oder Kommunalpolizei auch an 10 häusliche Gewalten. Grund waren verbale und handgreifliche Auseinandersetzungen. In einem Fall war auch übermässiger Alkoholkonsum im Spiel.
Wie jedes Wochenende häuften sich auch die Streitereien und Schlägereien im Kanton wieder. Insgesamt 16 Mal rückten Kantons- wie auch Kommunalpolizeien aus. Die Gründe, wenn es überhaupt solche gab, waren mehrheitlich Pöbeleien unter Alkoholeinfluss welche dann in Schlägereien ausarteten.
Die wichtigsten Fälle:
Birr: Am Freitag, 08.02.08, 18:00 Uhr, meldete ein Mann, dass die gleiche Person, welche bereits vor einer Woche ihn und seine Frau beleidigt habe, nun wieder vor Ort sein. Bei der Personenkontrolle durch die Regionalpolizei Brugg, wurde der Mann ausfällig, beschimpfte und bespuckte die Polizisten und attackierte sie mit Boxschlägen, so dass die Kapo als Verstärkung zugezogen werden musste.
Baden: Am Freitag, 08.02.08, 23:10 Uhr, ging aus einer Bar in Baden die Meldung einer Schlägerei ein. Die ausgerückte Regionalpolizei stiess auf zwei Männer, ein 22-jähriger Schweizer und ein 26-jähriger Marokkaner, welche von anderen Gästen, aufgrund ihrer verbalen Belästigungen, mit Faustschlägen eingedeckt wurden.
Die beiden "Opfer", waren stark angetrunken und verhielten sich gegenüber der Polizei ausfällig und unkooperativ. Weil der Marokkaner gegenüber der Polizei äusserte, die Männer, welche ihn geschlagen hätten zu suchen und umzubringen, wurde er in Polizeigewahrsam genommen.
Am Sonntagmorgen, 10.02.08, 05:50 Uhr, fuhr zudem ein 27-jähriger Türke mit seinem PW von Hendschiken in Richtung Dintikon.
Weil er mit massiv übersetzter Geschwindigkeit und teilweise auf der falschen Strassenseite, zum Glück ohne Gegenverkehr, fuhr, fiel er einer Zivilpatrouille der Kantonspolizei auf. Die Geschwindigkeitsmessung (Nachfahrmessung) ergab, dass der Türke mit bis 170 km/h, ausserorts, in Richtung Dintikon fuhr. Bei der Anhaltung stellten die Polizisten zudem fest, dass der Lenker mit über 1,3 o/oo unterwegs war. Der Führerausweis wurde ihm entzogen.