Aargau: Zahlreiche Kollisionen infolge winterlicher Verhältnisse
Infolge der schneebedeckten Strassen gingen bei der Kantonspolizei am Donnerstagmittag bis Mitternacht 20 Unfallmeldungen ein. Dabei handelte es sich mehrheitlich um Auffahrkollisionen oder Selbstunfälle. Ein Beteiligter erlitt leichte Verletzungen. In zwei Fällen musste die Polizei den Führerausweis abnehmen.
Gestern Donnerstag, 17. Januar 2013 verzeichnete die Kantonspolizei Aargau zwischen 15.00 und 24.00 Uhr mehrere Unfallereignisse infolge der winterlichen Strassenverhältnisse. Insgesamt gingen 20 Meldungen ein. Meistens handelte es sich um Selbstunfälle oder Auffahrkollisionen. Betroffen waren vor allem die Bezirke des östlichen Kantonsteils, vor allem die Region Reusstal - Bremgarten.
Um 16.20 Uhr geriet eine Automobilistin in Rudolfstetten-Friedlisberg von der Strasse und landete mit ihrem Hyundai auf den Geleisen der Bremgarten-Dietikon-Bahn. Das Auto konnte rasch wieder neben die Geleise geführt werden, so dass keine Kollision mit der Bahn erfolgte. Das Auto war in diesem Fall mit Sommerreifen ausgestattet.
Bei einem Unfall bei Tägerig verletzte sich um 17.15 Uhr ein Autofahrer leicht, nachdem ein aus Richtung Mellingen fahrender 31-jähriger Toyotafahrer infolge der Strassenverhältnisse auf die Gegenfahrbahn geriet.
In Villnachern prallte um 19.40 Uhr eine 51-jährige Autofahrerin gegen ein Geländer eines Treppenabgangs bei einem Verkaufsgeschäft. Wegen Verdachts auf Alkoholeinfluss erfolgte eine Blutentnahme sowie die Abnahme des Führerausweises.
Insgesamt wurde bei den 20 gemeldeten Unfällen nur eine Person verletzt. In zwei Fällen nahm die Kantonspolizei den Unfalllenkern den Führerausweis zu Handen der Administrativbehörde ab.
Nach Mitternacht beruhigte sich die Situation auf den Aargauer Strassen merklich, gab es doch innert 5 Stunden nur noch einen gemeldeten Unfall.
Bereits am Donnerstagvormittag kam es zu rund einem Dutzend Verkehrsunfälle infolge der Strassenverhältnisse (s. Medienmitteilung von gestern 17. Januar 2013).