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Aargau: Zahlreiche Entreissediebstähle geklärt (Nachtrag)

Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen gegen den am 16. Januar 2010 in Wettingen festgenommenen mutmasslichen Entreissedieb abgeschlossen. Ihm konnten gegen 40 entsprechende Straftaten nachgewiesen werden.

Der im Aargau wohnhaften 26-jährige Schweizer hat inzwischen gegenüber der Kantonspolizei ein umfassendes Geständnis abgelegt. So hat er zugegeben, zwischen Oktober 2009 und Januar 2010 ingesamt 37 Entreissdiebstähle und Raubdelikte begangen zu haben. Opfer dieser Straftaten waren ausschliesslich Frauen, viele davon im Alter von 80 Jahren und älter. Der mutmassliche Dieb näherte sich seinen Opfern jeweils auf einem Fahrrad in der Absicht, ihnen die Handtasche zu entreissen. Meist gelang dies, wobei er mehrere tausend Franken Bargeld erbeutete. Mehrere der Opfer wurden zu Boden gerissen. Sechs verletzten sich dabei leicht bis mittelschwer.

Im Aargau schlug der Mann 13 Mal zu, dabei mehrheitlich in Wettingen. Die übrigen Tatorte verteilen sich auf die Kantone Zürich und Thurgau. Für die meisten seiner Taten verwendete er Fahrräder, die er zuvor zu diesem Zweck entwendet hatte.
Seine Straftaten hat der 26-Jährige mit finanziellen Schwerigkeiten im Zusammenhang mit seiner Drogensucht begründet.

Die Polizei Wettingen hatte den 26-Jährigen am 16. Januar 2010 auf der Fahndung festgenommen, nachdem er zuvor zwei Frauen die Handtasche entrissen hatte. Er bleibt auf Anordnung des Bezirksamtes Baden weiterhin in Untersuchungshaft. (siehe auch separate Medienmitteilungen vom 2. und 17. Januar 2010 sowie vom 6. November 2009)