Aargau: Wintereinbruch bislang ohne grössere Folgen
Das Sturmtief mit winterlichen Verhältnissen hat bislang die Situation auf dem Aargauer Strassennetz nur wenig beeinflusst. Bei der Kantonspolizei sind rund zehn Meldungen über Verkehrsunfälle oder Verkehrsbehinderungen eingegangen. Meldungen über Sturmschäden sind praktisch ausgeblieben.
Die Mehrheit der rund zehn Verkehrsunfälle ereigneten sich am Samstag, 22. November 2008, zwischen 05:00 und 07:00 Uhr mit Schwerpunkt auf der A3. Vereinzelt kam es auch auf der A1 zwischen Othmarsingen und Dättwil zu Verkehrsunfällen.
Es handelte sich durchwegs um Fahrzeuge, die auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen die Leitplanke geprallt waren. Auf der A3 bei Schinznach Bad behinderte ein querstehender schwerer Sattelzug vorübergehend den Verkehr in Richtung Zürich. Auch auf der A1 bei Brunegg stellte sich ein Anhängerzug quer und sorgte vorübergehend für Verkehrsbehinderungen.
Bei sämtlichen Verkehrsunfällen wurde niemand verletzt. Der gesamte Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Die hohen Windgeschwindigkeiten von gestern scheinen hingegen kaum Schäden angerichtet zu haben. So gingen bei der Kantonspolizei nur ein halbes Dutzend Meldungen ein. Diese betrafen umgekippte Signaltafeln und Baustellenabschrankungen sowie vereinzelt Bäume, die auf die Fahrbahn gestürzt waren.
Angesichts der weiteren zu erwartenden Schneefälle bleiben die Polizei und die zuständigen Unterhaltsdienste weiterhin im Einsatz.