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Aargau: Vier Führerausweise auf der Stelle abgenommen

Bei Geschwindigkeitskontrollen erfasste die Kantonspolizei gestern mehrere Lenker, die viel zu schnell unterwegs waren. Deren vier mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben.

Am Sonntagnachmittag, 3. Oktober 2010, setzte die Kantonspolizei das Lasermessgerät zuerst auf der Hauptstrasse zwischen Busslingen und Künten ein. Anstelle der erlaubten 80 km/h war ein 26-jähriger Automobilist mit 148 km/h unterwegs. Die Kantonspolizei stoppte und verzeigte ihn sofort. Danach nahm sie ihm den Führerausweis auf der Stelle ab.

Nach der Verzeigung einstweilen weiterfahren durfte ein Automobilist, der mit 118 km/h gemessen worden war. Doch auch er muss damit rechnen, vom Strassenverkehrsamt mit Führerausweisentzug belegt zu werden.

Am späteren Nachmittag verlegte die Kantonspolizei die Messstelle nach Bellikon und überwachte die Hauptstrasse nach Remetschwil. Hier wurden zwei Motorradfahrer mit 123 und 124 km/h erfasst. Für sie war der Sonntagsausflug zu Ende, mussten doch auch sie den Führerausweis vor Ort abgeben.

Am späten Abend führte die Kantonspolizei schliesslich auf der A3 bei Oeschgen mit dem Radargerät eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Hier wurde um Mitternacht ein Auto gemessen, das mit 173 km/h in Richtung Zürich fuhr - zulässig sind dort 120 km/h. Eine Patrouille konnte das Auto wenig später anhalten und den 20-jährigen Lenker verzeigen. Auch er musste den Führerausweis auf der Stelle abgeben.