Aargau: Viele Verkehrsunfälle - wenig Streitigkeiten
Das letzte Wochenende dieses Jahres war von etlichen, teilweise schweren Verkehrsunfällen geprägt. Dafür hielt sich die Zahl der Streitigkeiten in Grenzen. Auch sind nur wenige Einbruchdiebstähle zu verzeichnen.
Verkehrsunfälle
In der Nacht auf Sonntag, 30. Dezember 2007, ereigneten sich innert Minuten gleich zwei schwerere Verkehrsunfälle. In Walde stürzte ein 21-jähriger Motorradlenker und verletzte sich schwer. In Eiken prallte eine 50-jährige Automobilistin gegen einen Baum und wurde mittelschwer verletzt (siehe separate Medienmitteilungen).
Später in der gleichen Nacht verlor in Auw ein 27-jähriger Schweizer wegen übersetzter Geschwindigkeit die Beherrschung über sein Auto. Nach der Kollision mit einer Mauer und einem Zaun schleuderte das Auto über hundert Meter weit über eine Wiese und kam bei einem Haus zum Stillstand. Eine Ambulanz brachte den alkoholisierten Lenker mit mittelschweren Verletzungen ins Spital Muri.
Zudem rückte die Kantonspolizei an 23 weitere Verkehrsunfälle aus, wobei fünf Personen leicht bis mittelschwer verletzt wurden. Mehrheitlich entstand aber nur Blechschaden. Dazu zählen auch mehrere Verkehrsunfälle am Sonntagvormittag, die auf eisglatte Fahrbahnen zurückzuführen sind (siehe separate Medienmitteilung).
Streitigkeiten / Schlägereien
Bei der Kantonspolizei gingen rund ein Dutzend Meldungen über Streitigkeiten oder Schlägereien ein. Mehrheitlich handelte es sich aber nur um verbale Auseinandersetzungen oder Tätlichkeiten.
Einzig bei einer Veranstaltung in der Turnhalle Uerkheim brach am 30. Dezember 2007 um Mitternacht zwischen zwei jungen Schweizern ein Streit aus. Der ältere der beiden - 21-jährig und deutlich alkoholisiert - fügte seinem 18-jährigen Widersacher eine Platzwunde am Kinn zu. Diese musste im Spital Zofingen genäht werden. Die Kantonspolizei nahm den mutmasslichen Schläger fest. Das Bezirksamt setzte ihn folglich für weitere Abklärungen in Untersuchungshaft.
Einbruchdiebstähle
Die Kantonspolizei hatte zehn Einbruchdiebstähle zu bearbeiten. Betroffen waren sechs Einfamilienhäuser, wobei sich die Tatorte auf verschiedene Orte im Kanton verteilen. Die Einbrecher erbeuteten Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken. Im übrigen waren ein Kindergarten, eine Bäckerei und ein Kellerabteil in einem Mehrfamilienhaus betroffen. Wenn überhaupt machte die Täterschaft dort jedoch nur geringe Beute.
Häusliche Gewalt
Die Kantonspolizei und die zuständigen Kommunalpolizeien mussten bei zehn Fällen von Häuslicher Gewalt einschreiten. Mit der Verhaftung eines 23-jährigen bosnischen Familienvaters beendete die Kantonspolizei die handfeste Auseinandersetzung mit seiner Ehefrau. Er hatte die mit Zwillingen schwangere Frau und ihr Kleinkind geschlagen. Beide mussten ins Spital gebracht werden, wo sich die Verletzungen nur als geringfügig erwiesen. Der Mann befindet sich in Untersuchungshaft.
Bei den übrigen Fällen handelte es sich lediglich um verbale Streitigkeiten.