Aargau: Viele Verkehrsunfälle - kaum Schlägereien
Am vergangenen Wochenende ereigneten sich im Kanton Aargau zahlreiche, mehrheitlich aber geringfügige Verkehrsunfälle. Der Kantonspolizei wurden nur wenig Schlägereien und Fälle von Häuslicher Gewalt gemeldet. Vereinzelt trieben auch Einbrecher ihr Unwesen.
Verkehrsunfälle
Die Kantonspolizei rückte zwischen Freitag- und Sonntagnachmittag insgesamt an rund 35 Verkehrsunfälle aus. Der schwerste ereignete sich am Freitagabend in Magden, wo zwei Autos heftig kollidierten. Ein junger Mann wurde schwer, zwei weitere leicht und mittelschwer verletzt (siehe separate Medienmitteilung).
Auf einer Quartierstrasse in Zofingen fuhr am Samstagnachmittag ein sechsjähriges Kind auf einem Kick-Board direkt vor ein herannahendes Auto. Bei der Kollision zog sich der Knabe eine schwere Hirnerschütterung zu und musste ins Spital gebracht werden.
Bei weiteren Verkehrsunfällen wurden sechs Personen leicht bis mittelschwer verletzt. Mehrheitlich blieb es aber bei Blechschäden. Bei einem Verkehrsunfall spielte der Einfluss von Alkohol und Betäubungsmittel eine Rolle.
Einbruchdiebstähle
Der Kantonspolizei wurden rund ein Dutzend Einbruchdiebstähle gemeldet.
In der Nacht auf Samstag wurden in Bergdietikon zwei Einfamilienhäuser Ziel von sogenannten "Fensterbohrern". Die Täterschaft erbeutete nur in einem der beiden Häuser Bargeld.
Dämmerungseinbrecher suchten am frühen Samstagabend ein Einfamilienhaus in Oberlunkhofen auf. Indem sie die Sitzplatztüre aufbrachen gelangten sie ins Innere und erbeuteten dort Bargeld und Schmuck.
In Wohlen drang vermutlich die gleiche unbekannte Täterschaft in eine Gärtnerei und in eine Handlung für Tierzubehör ein, ohne jedoch Beute zu machen.
Im übrigen wurden andernorts im Kanton zwei weitere Einfamilienhäuser, zwei Mehrfamilienhauswohnungen, zwei Clublokale und eine Wirtewohnung von Einbrechern heimgesucht. Auch hier gingen diese teilweise leer aus.
Streitigkeiten / Schlägereien / Ruhestörung
Die Mehrheit der gemeldeten 16 Vorfälle erwiesen sich als verbale Auseinandersetzungen, wo für die ausgerückte Kantons- oder Regionalpolizei kein Handlungsbedarf bestand. Am Freitagabend verprügelten Unbekannte in Aarburg einen 66-jährigen Mann. Er musste verletzt ins Spital gebracht werden (siehe separate Medienmitteilung). Ansonsten wurde niemand ernsthaft verletzt.
Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei gingen zudem rund ein Dutzend Meldungen über Ruhestörungen ein. Meist beklagten sich die Anrufer über Lärm von Nachbarn oder über laute Musik aus Nachtlokalen.
Häusliche Gewalt
Die Kantonspolizei und die zuständigen Regionalpolizeien hatten sich mit fünf Fällen von Häuslicher Gewalt zu befassen. Es handelte sich um Streitigkeiten unter Ehegatten oder auch nur zwischen den Geschwistern. Verletzt wurde niemand.