Aargau: Verschiedene Schlägereien sorgten für Polizeieinsätze
In der vergangenen Nacht musste die Polizei im Aargau an etliche handfeste Schlägereien ausrücken. Ernsthaft verletzt wurde niemand. Mehrheitlich war übermässiger Alkoholgenuss eine der Ursachen für die Gewalt.
Der schwerwiegenste Vorfall ereignete sich am Sonntag, 29. August 2010, in einem Restaurant in Uezwil. Dort kam es gegen 2.30 Uhr zu Provokationen unter den Gästen. In der Folge schubste ein junger Mann einen anderen Gast die Aussentreppe hinunter und schlug ihm eine Bierflasche auf den Kopf. Als Folge davon entbrannte vor dem Lokal eine heftige Schlägerei, woran sieben Männer im Alter zwischen 26 und 42 Jahren beteiligt waren. Diese gingen dabei mit Fäusten und Bierflaschen aufeinander los.
Die alarmierte Kantonspolizei sowie die Regionalpolizei Muri mussten mit etlichen Patrouillen ausrücken, um die Situation angesichts der aggressiven Stimmung bereinigen zu können. Die allesamt stark alkoholisierten Beteiligten erlitten Prellungen, Schnittverletzungen und Schrammen. Die genauen Umstände der Schlägerei müssen noch geklärt werden. Die Kantonspolizei hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen.
Insgesamt gingen in der Nacht rund ein Dutzend Meldungen über Schlägereien und Streitigkeiten ein, wobei die Kantonspolizei und die zuständige Regionalpolizei einschreiten mussten. Meist waren es Festanlässe oder Parties, bei denen sich junge, mehrheitlich betrunkene Gäste wegen Kleinigkeiten in die Haare gerieten. Dabei wurden ebenfalls die Fäuste eingesetzt und Beteiligte leicht verletzt.