Aargau: Über 50 Meldungen wegen "Halloween"
Im Zusammenhang mit "Halloween" gingen gestern Abend bei der Polizei über 50 Meldungen wegen Unfugs und Sachbeschädigungen ein. Die Polizei kontrollierte zahlreiche Jugendliche und Kinder.
Die ersten Klagen von Betroffenen gingen am Montag, 31. Oktober 2011, kurz nach 18 Uhr bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei ein. Bis gegen Mitternacht verzeichnete diese dann über 50 solcher Meldungen. Fast ausschliesslich waren es Kinder und Jugendliche, die Eier gegen Hausfassaden und Autos warfen. Vereinzelt wurden auch gezielt Sachen beschädigt oder Feuerwerk gezündet. Von diesem fragwürdigen Treiben war der ganze Kanton betroffen.
Insbesondere die Patrouillen der Regionalpolizeien standen im Dauereinsatz. Auch die Kantonspolizei hatte im Zusammenhang mit «Halloween» gezielt Patrouillen im Dienst. Die Polizei konnte die Täterschaft in etlichen Fällen ermitteln und zur Verantwortung ziehen. Es handelte sich vor allem um Jugendliche, vereinzelt aber auch um Kinder im Alter um zehn Jahre. Wie die Polizei feststellte sind auffällig viele davon ausländischer Herkunft. Die Fehlbaren wurden ihren Eltern übergeben. Insgesamt kontrollierte die Polizei mehrere Dutzend Personen.
Meldungen über grössere Sachschäden oder Gewalt sind ausgeblieben.