Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Aargau: Trickdiebe bei Bezügen ab Geldautomaten aktiv - Warnung der Kantonspolizei

Dreiste Trickdiebe, die Kunden bei Bezügen ab Geldautomaten bedrängen und zu bestehlen versuchen, sind derzeit sehr aktiv. In Rheinfelden, Möhlin und Hausen traten am Freitagmorgen Trickdiebe auf. In einem Fall konnten sie wenige hundert Franken erbeuten. Die Kantonspolizei Aargau mahnt zur Wachsamkeit bei solchen Transaktionen an Geldautomaten.

Gestern Freitag, 16. Oktober 2015 rückten mehrmals Kantons- und Regionalpolizeipatrouillen aus, nachdem unbekannte Trickdiebe Passanten, die an einem Geldautomaten eine Transaktion tätigen wollten, bedrängten.

Kurz nach 08.20 Uhr traten in Rheinfelden bei der Post zwei junge Männer, osteuropäische Erscheinung, zirka 20-jährig, in Erscheinung. Sie sprachen eine ältere Frau am Geldautomaten an, bedrängten sie in einem Gespräch. Dabei gelang es den Männern, einige hundert Franken zu entwenden. Unerkannt gelang ihnen daraufhin die Flucht.

Kurz nach 08.45 Uhr ging bei der Polizei die Meldung eines gleich gelagerten Falles ein. In Möhlin bedrängte die Täterschaft eine über 70-jährige Frau bei einer Bank. Das Vorgehen scheiterte jedoch, die Kundin reagierte gut, und entnahm ihre Bankkarte und begab sich rasch in den Schalterraum. Die beiden Männer, zirka 25- bis 35-jährig, 180 cm, schwarze Jacken, blaue Jeans, Turnschuhe, ergriffen ohne Beute die Flucht.

Während der rasch eingeleiteten Fahndungsmassnahmen im ganzen Fricktal meldete sich kurz vor 09.30 Uhr ein weiterer Geschädigter. Der 55-jährige Mann wollte bei einem Bancomaten in Hausen Geld beziehen, als zwei Personen an ihn heran traten und mit einem Ablenkungsmanöver versuchten, ihn zu bestehlen. Die dunkel gekleideten Männer, Ostblock-Typen, kamen nicht zum Erfolg und mussten ohne Bargeld flüchten.

Kantonspolizei mahnt zur Wachsamkeit

Personen, die sich zwecks Bargeld-Transaktionen zu frei stehenden oder exponierten Geldautomaten begeben, rät die Polizei um erhöhte Aufmerksamkeit. Beobachten Sie Ihr Umfeld. Blockieren Sie Ansprechversuche von Fremden konsequent ab. Brechen Sie die Transaktion ab, wenn Ihnen jemand zu nahe kommt. Machen Sie das Umfeld auf sich aufmerksam, falls Trickbetrüger sie stark bedrängen. Melden Sie den Vorfall rasch den Polizeinotruf 117 und beobachten Sie, ob die Täterschaft ein Fahrzeug zur Flucht benützt.

Am vergangenen Montag, 12. Oktober 2015 verzeichnete die Kantonspolizei Aargau bereits gleich gelagerte Fälle in Laufenburg und Remigen. (s. Medienmitteilung vom 12. Oktober 2015).