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Aargau: Sturmböen fegten über den Kanton und verursachten diverse Schäden

Rund 200 Notrufe wegen Sturmschäden gingen auf den Einsatzzentralen der Kantonspolizei ein. Insgesamt wurden 55 Fälle registriert. In einem Fall wurden zwei Kinder verletzt.

In der Zeit von 07 Uhr bis 14 Uhr, gingen am Dienstag, 10. Februar 2009, bei den beiden Einsatzzentralen der Kantonspolizei Aargau auf die Notrufe 112, 117 und 118 rund 200 Anrufe ein. Diese Anrufe (Mehrfachanrufe) betrafen insgesamt 56 Ereignisse. Verteilt über das ganze Kantonsgebiet, wurden durch die orkanartigen Windböen Bäume entwurzelt, Dächer teilweise abgedeckt, Bauabschrankungen umgeworfen etc.

Auf Gemeindegebiet Rottenschwil wurde kurz nach 10 Uhr durch einen umstürzenden Baum eine die Mohrentalstrasse überquerende Starkstromleitung heruntergerissen. In der Folge blieb die Strasse bis 13.45 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehr und die Regionalpolizei örtlich umgeleitet.

Im Gönhardquartier in Aarau war eine Kindergärtnerin mit ihrer Klasse zu Fuss unterwegs. Durch einen umstürzenden Baum wurden zwei Mädchen im Alter von 6 und 7 Jahren getroffen. Sie wurden mit der Ambulanz ins Kantonspital Aarau gebracht, wo bei einem der Mädchen eine Gehirnerschütterung und beim andern eine Beinfraktur diagnostiziert wurde. Die Lehrerin und die andern Kinder kamen mit dem Schrecken davon.

In Villmergen und Muri wurden die Anhänger von zwei Anhängerzügen von Windböen erfasst (siehe separate Medienmitteilung).