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Aargau: Senioren als Opfer dreister Diebe

Mit einer dreisten Masche haben Diebinnen in Wohlen, Wettingen und Zofingen älteren Frauen den Schmuck gestohlen. Die Polizei warnt vor solchen Trickdieben.

Als sie ein Café verliess, wurde eine 87-jährige Frau am Mittwochmorgen, 25. Mai 2011, in Wohlen von einer etwa 50-jährigen Osteuropäerin angesprochen. Gegen den Willen der Seniorin legte ihr die Unbekannte eine Halskette um und drängte sie zum Kauf. Die Seniorin weigerte sich und konnte die Unbekannte schliesslich abwimmeln. Zu Hause musste sie allerdings erkennen, dass ihre goldene Halskette, die sie zuvor getragen hatte, fehlte.

In Wettingen war es gegen Abend eine jüngere Frau, welche sich zu einer 88-jährigen Frau auf eine Bank setzte. In gleicher Manier tauschte die Unbekannte die goldene Halskette der Seniorin gegen Billigschmuck aus und verschwand mit der Beute.

Unter genau gleichen Umständen war bereits am letzten Samstag in Zofingen eine 90-jährige Frau Opfer einer Diebin geworden.

Alle drei Opfer erstatteten bei der Kantonspolizei Anzeige. Soweit es noch möglich war, fahndete die Polizei nach der Täterschaft, konnte diese jedoch nicht fassen.

Die Kantonspolizei warnt vor solchen Dieben, die in erster Linie ältere Menschen als Opfer aussuchen. Bei der Täterschaft handelt es um Leute aus Osteuropa, die keinen Wohnsitz in der Schweiz haben. Die Kantonspolizei rät Betroffenen, sich keinesfalls auf solche Personen einzulassen und Passanten um Hilfe zu bitten. Diese sollten sofort die Polizei rufen (Notruf 117).