Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Aargau: Polizei und Feuerwehr wegen Strohballen im Einsatz

Gestern Nachmittag waren Landwirte im ganzen Kanton mit dem Verarbeiten von Stroh beschäftigt. Dies führte zu mehreren Bränden. Zudem verlor ein mit Strohballen beladener Lastwagen einen grossen Teil der Ladung.

Auf einem abgeernteten Getreidefeld bei Remetschwil setzte ein Landwirt am Dienstagnachmittag, 29. Juli 2008, eine Ballenpressmaschine ein. Plötzlich stellte er im Rückspiegel des Traktors Rauch fest. Kurz darauf schlugen bereits Flammen aus der am Traktor angekuppelten Maschine. Der Lenker versuchte noch, diese vom Feld zu ziehen. Doch bald griffen die Flammen auf das am Boden liegende Stroh über. Schliesslich verbrannte ungefähr die Hälfte des Feldes.

Die Feuerwehren Remetschwil und Bellikon konnten die Maschine löschen und den Flächenbrand soweit als noch möglich in Grenzen halten.

Der Sachschaden an der Maschine kann noch nicht beziffert werden. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass ein Stein in der Maschine Funken schlug und das Feuer auslöste.

Fast zum gleichen Zeitpunkt musste eine Equipe der Feuerwehr Hirschthal ausrücken, weil dort auf einem Feld eine grosse Strohballe Feuer gefangen hatte. Hier hielt sich das Ausmass in Grenzen, wobei die Strohballe von den Flammen nur angesengt wurde. Auslöser dürfte eine überhitzte Ballenpressmaschine gewesen sein.

Ebenfalls zur gleichen Zeit wurden auch in Geltwil Strohballen mit einem sogenannten Pneulader auf einen Anhänger geladen. Als der Landwirt danach mit dem Pneulader nach Hause fuhr, bemerkte er plötzlich Rauch aus dem Motor. Danach begann das ältere Fahrzeug zu brennen. Einsatzkräften der Feuerwehr gelang es, den Brand zu löschen. Am Pneulader entstand ein Sachschaden von rund 5'000 Franken. Brandursache ist ein technischer Defekt.

Schliesslich fuhr am frühen Abend ein Sattelschlepper mit Anhänger bei der Einfahrt Aarau-Ost auf die A1 in Richtung Zürich auf. Der Anhänger war mit zahlreichen Strohballen beladen. In der engen Rechtskurve geriet die ungenügend gesicherte Ladung in Schräglage, worauf gegen 50 Strohballen vom Anhänger fielen. Es entstand kein Sachschaden. Die Kantonspolizei verzeigte den Lenker.