Aargau: Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz
Der heftige Gewittersturm von heute Nacht führte dazu, dass im ganzen Kanton Keller überfüllt und Dächer abgedeckt wurden. Umgestürzte Bäume machten zudem Strassen unpassierbar. Zahlreiche Feuerwehren stehen im Einsatz. Bei der Kantonspolizei gingen unzählige Meldungen ein.
Mit dem von Westen aufziehenden Unwetter gingen am Mittwoch, 13. Juli 2011, kurz vor ein Uhr die ersten Meldungen bei der Einsatzzentrale und der Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei ein. Innert Stundenfrist verzeichneten diese dann auf den Notrufen 118 und 117 rund 1'700 Anrufe. Von diesen konnten 400 entgegengenommen und verarbeitet werden.
Die Meldungen bezogen sich mehrheitlich auf vollgelaufene Keller, abgedeckte oder beschädigte Hausdächer, eingeschlagene Fenster sowieso Strassen, die durch umgestürzte Bäume blockiert waren. Von Hagel und Sturmböen am meisten betroffen waren gemäss den eingegangenen Meldungen die Regionen Zofingen, Kulm, unteres Seetal, Wohlen und Baden.
In der Nacht und am Vormittag waren 54 Feuerwehren auf total 380 Schadenplätzen im Einsatz.
Die Patrouillen der Kantonspolizei und der Regionalpolizeien standen ebenfalls im Dauereinsatz. Namentlich die Regionalpolizei Zofingen musste zusätzliches Personal aufbieten, um die zahlreichen Aufträge bewältigen zu können.
Durch das Unwetter ging in Hunzenschwil der Sirenenalarm los. Auch wurden rund 25 Alarmanlagen ausgelöst.
Um die im Sekundentakt eingehenden Notrufe bearbeiten zu können, stockte die Kantonspolizei die Einsatzzentrale in der Nacht alarmmässig mit zusätzlichen Mitarbeitern auf.
Inzwischen sind sämtliche Hauptachsen wieder normal befahrbar. Insbesondere in der Region Zofingen sind bestimmte Nebenstrecken noch unterbrochen.
Über das Ausmass der Schäden liegen der Kantonspolizei Aargau keine Angaben vor.