Aargau: Polizei-Einsätze über Pfingsten
Einbruchdiebstähle, Häusliche Gewalten sowie Fahrzeugaufbrüche beschäftigten die Aargauer Polizei. Überschattet wurde das Pfingstwochenende duch ein Tötungsdelikt im Fricktal.
Die Kantons- und Regionalpolizeien mussten während des vergangenen Pfingstwochenendes an mehrere Einsätze ausrücken.
Einbruchdiebstähle
In den vergangenen vier Tagen/Nächten verübten unbekannte Einbrecher insgesamt 30 Einbruchdiebstähle im ganzen Kantonsgebiet. Die Täter stiegen in der Hälfte der Fälle in Wohnungen oder Häuser ein, in den anderen Fällen in Firmen, Verkaufsgeschäfte oder übrige Unternehmen.
In den meisten Fällen richteten sie beträchtlichen Sachschaden an und erbeuteten Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände.
In der Nacht auf Dienstag gelang es der Kantonspolizei, Tatverdächtige kurz nach Begehung der Straftaten festzunehmen.
Häusliche Gewalt
Die Einsatzkräfte von Kantons- und Regionalpolizei mussten 25mal an Fälle von Häuslicher Gewalt ausrücken. Meistens handelte es sich um verbale Streitigkeiten oder Tätlichkeiten zwischen Eheleuten oder Lenbespartnern. Oftmals stand auch Alkoholeinfluss der Beteiligten im Vordergrund. In sieben Fällen musste eine polizeiliche Wegweisung einer Person für mehrere Tage ausgesprochen werden. In einem Fall wurde ein Agressor vorläufig in Haft genommen.
Fahrzeugaufbrüche
Der Polizei wurden 17 Fahrzeugaufbrüche angezeigt. Die Täterschaft entwendete in den meisten Fällen Wertgegenstände oder Bargeld. Unter anderem bevorzugten sie Mobiltelefone oder Navigationssysteme. Die Delikte fanden hauptsächlich im Raum Aarau sowie im Bezirk Rheinfelden statt.
Die Kantonspolizei rät, keine Wertsachen in abgestellten Fahrzeugen zu belassen.
Verkehrsunfälle
Die Kantonspolizei nahm insgesamt 17 Tatbestände nach Verkehrsunfällen auf. Diese ereigneten sich auf verschiedenen Strassenabschnitten im ganzen Kantonsgebiet. Ungefähr 10 Personen wurden verletzt und mussten ins Spital geführt werden. In zwei Fällen musste die Polizei die Führerausweise vorläufig abnehmen, da die Lenker fahrunfähig gewesen sein dürften. Schwer verletzte Personen waren nicht zu beklagen.
Tragischer Höhepunkt:
Am Pfingstmontag fand die Kantonspolizei in Möhlin eine tote Frau, die Opfer eines Kapitalverbrechens wurde. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. (s. Medienmitteilung von gestern 20.05.2013)