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Aargau: Oft ohne Licht unterwegs

Im Rahmen der Aktion "LUX" überprüfte die Polizei im Aargau während der letzten Woche die Beleuchtung an den Fahrzeugen. Dabei zeigte sich, dass besonders Fahrräder oft ohne Licht ausgerüstet waren.

Gemeinsam mit den Kommunalpolizeien führte die Kantonspolizei zwischen 2. und 6. November 2009 die alljährliche Aktion «Lux» durch. Im Fokus stand dabei die korrekte Beleuchtung der Fahrzeuge, insbesondere diejenige der Fahrräder und Motorfahrräder.

Während dieser Woche kontrollierte die Polizei vor allem in den Abendstunden im ganzen Kanton fast 500 Fahrradlenker, 80 Mofa-Lenker und dazu noch gegen tausend Motorfahrzeuge. Im Einsatz standen insgesamt 190 Angehörige der Kantonspolizei und verschiedener Kommunalpolizeien.

Aufgrund fehlender Beleuchtung büsste die Polizei 95 Fahrradlenker und verzeigte 28 Schüler an die Schulpflege. Weitere 77 Velofahrer und sieben Mofa-Lenker wurden verwarnt, weil nur eines der vorgeschriebenen Lichter brannte. Die Polizei stellte auch fest, dass an 18 Velos die Vignette, also der Versicherungsschutz, fehlte.

Im weiteren verwarnte die Polizei über 150 Automobilisten wegen mangelhafter Beleuchtung. Bei zusätzlichen vier Autos war eine Seite komplett unbeleuchtet, was für die Lenker eine Verzeigung zur Folge hatte.

Im Rahmen der Beleuchtungskontrolle stellte die Polizei auch zwei angetrunkene Automobilisten fest. Ein weiterer war mit Führerausweisentzug belegt. Schliesslich ging der Polizei auch ein Kosovare ins Netz, der sich illegal in der Schweiz aufhielt. Dieser wurde festgenommen.

Die Polizei ruft nochmals dazu auf, die Beleuchtung am Fahrrad, Mofa oder Auto zu kontrollieren und wenn nötig in Ordnung zu bringen. Insbesondere appelliert die Polizei an die Eltern, die Velos ihrer Kinder zu überprüfen.