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Aargau: Kein Alkohol, keine Drogen, keine Medikamente

Das Lenken von Fahrzeugen und der Konsum von Alkohol ist nicht vereinbar. Dieser Grundsatz gilt auch bezüglich dem Konsum von Drogen und der Einnahme von Medikamenten. Die Kantonspolizei will mit dieser Aktion auf die Gefahren aufmerksam machen.

Eine Aktion der Kantonspolizei vom 25.11. bis 06.12.02


Der Anteil der unter Alkoholeinfluss verursachter Strassenverkehrsunfälle ist hoch. Trotz der bekannten Grundregel „wer fährt trinkt nicht – wer trinkt fährt nicht“, sind sich viele Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrs-teilnehmer der Folgen nicht bewusst. Alleine im Kanton Aargau wurden im Jahr 2001 317 Strassenverkehrsunfälle, davon 7 mit Todesfolge, durch unter Alkoholeinfluss stehende Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker verursacht.
Nicht zu unterschätzen ist auch der Einfluss von Drogen und Medikamenten. Die Statistik zeigt, dass in unserem Kanton im letzten Jahr 21 Verkehrsunfälle, davon 3 mit Todesfolge, unter Einfluss von Drogen oder Medikamenten verursacht wurden.
Jeder dieser Unfälle, sei dies unter Einfluss von Alkohol, von Drogen oder von Medikamenten, ist einer zu viel.
Aus diesem Grund führt die Kantonspolizei in der Zeit vom 25. November bis 06. Dezember 2002, unterstützt durch die Gemeinde- und Stadtpolizeien, die Aktion „Alkohol, Drogen und Medikamente“ durch. Im Rahmen der täglichen Patrouillen werden die Polizistinnen und Polizisten in diesen zwei Wochen ganz gezielt Kontrollen über den Zustand der Fahrzeuglenkerinnen und Fahrzeuglenker durchführen. Bei diesen Kontrollen werden auch Handzettel abgegeben, die auf die Gefahren hinweisen.
Nicht nur während dieser Zeit, sondern ganz generell, gilt der Grundsatz: Das Lenken von Fahrzeugen und der Konsum von Alkohol, Drogen oder Medikamenten ist nicht vereinbar.
Die Kantonspolizei dankt den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für das Verständnis und wünscht allen eine unfallfreie Fahrt.