Aargau: Kanton vom Unwetter unterschiedlich betroffen
Innert kürzester Zeit gingen auf der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei über 80 Meldungen ein, wobei nicht alle Regionen gleich stark betroffen waren. Es blieb bei Sachschäden.
Am Mittwoch, 29. Juni kurz nach 16 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale im Polizeikommando einige Meldungen über umgestürzte Bäume und Wassereinbrüche in Keller ein. Ab 18 Uhr waren dann die Notrufnummern der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale der Kantonspolizei komplett überlastet. Die Meldungen über umgestürzte Bäume, abgedeckte Häuser, unter Wasser stehende Keller, umgestürzte Bauabschrankungen etc. häuften sich. Innert kürzester Zeit gingen auf den beiden Zentralen über 80 Meldungen und Hilferufe ein. Von diesem kurzen ab heftigen Unwetter waren insbesondere der Bezirk Zofingen und das Fricktal betroffen. Die Bezirke Aarau, Baden, Bremgarten, Brugg, Kulm und Lenzburg waren nur am Rande betroffen. Verschont blieb der Bezirk Muri.
Insgesamt standen im Kanton Aargau 31 Feuerwehren, mehrere Forstämter und unzählige Patrouillen der Kantonspolizei sowie der Stadt-, Gemeinde- und Regionalpolizeien im Einsatz.
Soweit der Polizei bekannt ist, kamen keine Personen zu Schaden. Die Höhe der Sachschäden kann nicht beziffert werden.