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Aargau: Gutes Zeugnis für Automobilisten

Die Polizei zieht ein positives Fazit der Aktion "Schulbeginn". Inbesondere am Fussgängerstreifen verhielten sich die Automobilisten vorbildlich. Auch wurde die Geschwindigkeit mehrheitlich eingehalten.

In der Woche zwischen dem 10. und dem 14. August 2009 waren die Kantonspolizei und die Regionalpolizeien an über 500 Orten im Aargau präsent.

Bei den Überwachungen der Fussgängerstreifen stellte die Polizei fest, dass die meisten Automobilisten vorbildlich anhielten. Lediglich ein Lenker musste gebüsst werden, weil er durch seine Fahrweise Fussgänger gefährdete. 29 Motorfahrzeuglenkern musste die Polizei eine Ordnungsbusse ausstellen, weil sie den Vortritt nicht gewährten. Diese Überwachungen brachten auch sonstige Verkehrsdelikte wie beispielsweise Telefonieren während der Fahrt, nicht getragene Sicherheitsgurten oder mangelhafte Ladungssicherung zu Tage. In diesem Zusammenhang verzeigte die Polizei acht Lenker und stellte 179 Ordnungsbussen aus.

Im Fokus der Aktion stand auch das Verhalten der Schüler. Dabei verzeigte die Polizei 14 Schüler an die jeweilige Schulpflege. Dies zum Beispiel wegen Befahrens des Trottoirs mit dem Velo, Fahrens ohne Vignette oder weil sie den Fussgängerstreifen nicht benützten.

Auch bei den 41 Geschwindigkeitskontrollen, welche die Polizei im Bereich von Schulhäusern und Kindergärten durchführte, war das Ergebnis durchaus positiv. So resultierten lediglich sechs Verzeigungen, weil die Geschwindigkeit innerorts um mehr als 16 km/h überschritten worden war. Zudem musste die Polizei 938 Ordnungsbussen ausstellen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit lag bei 76 km/h, statt der erlaubten 50 km/h.

Schliesslich kann festgestellt werden, dass die Aktion allgemein gut angekommen ist. Eltern, Lehrer und Automobilisten schätzten die Polizeipräsenz offensichtlich. Im Gegensatz zum vorbildlichen Verhalten am Fussgängerstreifen und dem Einhalten der Geschwindigkeit hielten sich viele Eltern in einem Punkt nicht an den Rat der Polizei: Sie brachten ihre Kinder nach wie vor mit dem Auto zur Schule.