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Aargau: Fahrunfähigkeit bei mehreren Verkehrsteilnehmern festgestellt

Bei einer Verkehrskontrolle in Neuenhof sowie bei mehreren Unfällen stellte die Kantonspolizei Einfluss von Alkohol- oder Drogenkonsum fest. Zudem verunfallte in der Nacht auf Freitag in Rupperswil ein übermüdeter Autofahrer. Auf der Autobahn A3 fuhr ein angetrunkener Automobilist trotz beschädigtem Reifen mehrere Kilometer weiter auf der Felge und in Wohlen endete eine Autofahrt in einem Stromverteilungskasten.

Sieben Personen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss unterwegs:

Die Kantonspolizei Aargau führte in der Nacht auf Freitag, 25. März 2011 in Neuenhof, Autobahn A1, eine Verkehrs- und Fahndungskontrolle durch. Es konnten dabei mehr als 130 Fahrzeuge einer Kontrolle durch die Mobile Einsatzpolizei unterzogen.

Fazit: Insgesamt sieben Verkehrsteilnehmer fuhren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Drei männliche und zwei weibliche Automobilisten wurden mit Atemluft-Testwerten von 0.52 bis 1.10 Promille angehalten. Zwei Autofahrer setzten sich ans Steuer trotz vorgängigem Betäubungsmittelkonsum. Bei beiden verlief der Drogenschnelltest auf Cannabis positiv.
Im Weiteren erfolgten drei Verzeigungen sowie sechs Ordnungsbussen.

Nicht fahrfähige Lenker verursachten Unfälle:

In Wohlen kam es kurz vor 2100 Uhr zu einem Selbstunfall mit einem BMW. Ein 23-jähriger Serbe aus der Region fuhr unter Alkoholeinfluss auf der Unteren Farnbühlstrasse Richtung Villmergen. Er verlor die Herrschaft über das Auto und prallte in einen Stromverteilerkasten. Er und seine Mitfahrer blieben unverletzt. Der fehlbare Lenker fuhr trotz Entzug des Führerausweises und der durchgeführte Atemlufttest verlief positiv, weshalb er sich einer Blutentnahme unterziehen musste. Der entstandene Sachschaden beträgt zirka 20'000 Franken.

Die Einsatzzentrale der Polizei erhielt kurz vor Mitternacht die Meldung, dass auf der Autobahn A3 nach Eiken diverse Fahrzeugbestandteile auf der Fahrbahn liegen würden. In der Nähe von Kaiseraugst traf die Polizeipatrouille auf ein beschädigtes Auto. Der 27-jährige Lenker, ein Schweizer aus dem Kanton Basel-Landschaft, fuhr mit seinem Mitsubishi zirka 18 Kilometer mit beschädigtem Reifen. Nach dem Stillstand verständigte er den Pannenhilfdienst. Die Polizisten stellten beim Atemlufttest einen Wert von über 1.4 Promille fest. Der Fehlbare musste sich einer Blutentnahme unterziehen, der Führeausweis wurde sofort abgenommen.

Später in der Nacht, kurz vor 0130 Uhr, war ein 33-jähriger Türke aus der Region mit seinem Auto im Rupperswiler Wald unterwegs. Daraufhin verunfallte er, nachdem er gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen in übermüdetem Zustand gefahren war. Der Toyota-Fahrer blieb unverletzt und musste seinen Führerausweis auf der Unfallstelle abgeben.