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Aargau: Ein bewegtes Wochenende für die Polizei

Vandalismus, Streitigkeiten, Verkehrsunfälle, Häusliche Gewalt, Ruhestörungen etc. beschäftigten über das Wochenende die Kantonspolizei und die Kommunalpolizeien.

Insgesamt mussten die Kantons- und die Kommunalpolizei wegen 10 Sachbeschädigungen ausrücken, wobei insbesondere in Sins und Laufenburg (siehe separate Medienmitteilungen) Vandalen am Werk waren.

23 Mal musste wegen Streitigkeiten und Schlägereien ausgerückt werden. Es handelte sich um verbale bis handgreiflichen Auseinandersetzungen, die auch leicht verletzte Personen forderten, sei dies weil die Fäuste oder gar Bierflachen als Schlaginstrument eingesetzt wurden. Während einige mit Blessuren davon kamen, mussten sich drei Personen ärztlich behandeln lassen. In den meisten Fällen war auch Alkohol im Spiel.
In Laufenburg wurde ein 26-jähriger Schweizer von einer Gruppe unbekannter Jugendlicher mit Fäusten und Füssen so schwer traktiert, dass er in Spitalpflege gebracht werden musste. Gemäss ersten Erkenntnissen erlitt er eine Gehirnerschütterung und diverse Schürfungen und Prellungen. Entsprechende Ermittlungen sind eingeleitet.

Auch Häusliche Gewalt blieb über das Wochenende nicht aus. Durch die Kantons- oder Kommunalpolizei erfolgten sechs Ausrückungen. In zwei Fällen kam es zu Anzeigen, währen in den übrigen Fällen Berichte an die zuständigen Behörden erstellt werden.

Bei insgesamt 16 Verkehrsunfälle erfolgte eine polizeiliche Tatbestandsaufnahme. Es wurden vier Personen leicht verletzt, wovon eine Person mit der Ambulanz ins Spital eingeliefert werden musste. Ansonsten blieb es beim Sachschaden. Zwei Fahrzeuglenker standen unter Alkoholeinfluss, was für sie die Anordnung einer Blutprobe und den Entzug des Führerausweises zur Folge hatte.

Bei elf Meldungen wegen Ruhestörungen mussten die Verursacher durch die Polizei zur Ruhe Ermahnt und in zwei Fällen sogar zur Anzeige gebracht werden.