Aargau: Drei Führerausweise nach Unfällen abgenommen
Aufgrund von Selbstunfällen in der vergangenen Nacht nahm die Kantonspolizei Aargau drei Personen den Führerausweis auf der Stelle ab. Bei allen Ereignissen wurde niemand schwer verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
Ein 55-jähriger Schweizer aus dem Bezirk Zurzach fuhr um 1915 Uhr mit seinem Toyota in Böttstein Richtung Leuggern. In einer Linkskurve geriet er von der Fahrbahn und prallte gegen ein Verkehrssignal. Im angrenzenden Waldstück kam das Auto dann zum Stillstand. Der durchgeführte Atemlufttest beim unverletzten Unfallverursacher ergab einen Wert von über zwei Promille. Es erfolgte eine Blutentnahme im Spital sowie die sofortige Abnahme des Führerausweises.
An der Oberdorfstrasse in Gebenstorf kam es kurz nach 0230 Uhr zu einem Selbstunfall. Ein Junglenker, ein 21-jähriger Portugiese aus dem Bezirk Baden, verlor in einer Linkskurve die Beherrschung über sein Auto und kollidierte mit einem Baum und einer Verbotstafel. Er erlitt lediglich leichte Verletzungen. Den im Juni 2010 erhaltenen Führerausweis nahm die Polizei sofort ab.
Am frühen Morgen um 0430 Uhr wurde der Polizei ein Selbstunfall in Oftringen beim Perry-Center gemeldet. Ein 19-jähriger Italiener aus dem Bezirk Zofingen schlief gemäss ersten Erkenntnissen kurz ein, als er auf der Bernstrasse unterwegs war. Er kam mit seinem Fiat von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Leitplanke und verletzte sich dabei leicht. Den Führerausweis, welcher er erst vor eineinhalb Monaten erhalten hatte, zog die Kantonspolizei Aargau zu Handen des Strassenverkehrsamtes ein.