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Aargau: Diebe treiben ihr Unwesen

Heute traten an verschiedenen Orten im Kanton Taschen- und Trickdiebe auf. Dabei kamen sie mehrmals zum Erfolg.

Ein älteres Ehepaar kehrte am Freitag, 19. November 2010, um 13.30 Uhr zu ihrem Einfamilienhaus in Suhr zurück. Dabei erschien ein etwa 40-jähriger Mann, der die Ehegatten in gebrochenem Deutsch nach der Telefonnummer des Touring Clubs fragte. Die hilfsbereite Frau ging ins Haus, um nachzusehen. Weder sie noch ihr Ehemann bemerkten dabei, wie der Mann in der Zwischenzeit das Portemonnaie aus der Einkaufstasche stahl. Der Dieb verschwand mit einer Beute von rund 150 Franken Bargeld. Die Frau alarmierte sofort die Kantonspolizei, welche zusammen mit der Regionalpolizei Suret und der Stadtpolizei Aarau die Fahndung aufnahm. Leider konnte der Dieb bislang nicht gefasst werden.

In einem Selbstbedienungsladen in Aarau liess eine Kundin gegen Mittag kurz ihren Einkaufswagen samt der Handtasche ausser acht. Diese Gelegenheit nutzte ein Dieb, der daraus das Portemonnaie stahl. Als die Frau die Tat kurz danach bemerkte und Nachforschungen anstellte, musste sie erkennen, dass die Täterschaft mit der erbeuteten Bankkarte bereits 2'000 Franken vom Konto abgehoben hatte. Dies war möglich, weil die Frau den PIN-Code im Portemonnaie aufbewahrt hatte. Überdies hatten sich darin 200 Franken Bargeld befunden.

In Baden meldeten sich am frühen Nachmittag innert weniger Minuten zwei Personen bei der Stadtpolizei, die kurz zuvor unabhängig von einander Opfer eines Taschendiebs geworden waren. Beide beschrieben den Täter als kleinen dicken Mann mit Glatze. Die Stadtpolizei Baden fahndete sofort nach ihm, konnte ihn bis jetzt allerdings nirgends antreffen.

Ebenfalls am frühen Nachmittag wurde die Angestellte eines Kiosks in Kaiseraugst von einem Unbekannten in ein Gespräch verwickelt. Dadurch abgelenkt bemerkte sie nicht, wie ein Komplize mehrere hundert Franken Notengeld aus der Kasse stahl. Die Fahndung nach der Täterschaft läuft nach wie vor.

Schliesslich fielen am Vormittag in Lenzburg und Rothrist je zwei Ausländer auf, welche die Passanten in der Nähe von Post und Bank nach Wechselgeld fragten. In beiden Fällen erkannten Passanten die Absichten der mutmasslichen Trickdiebe und verständigten die Polizei. Als diese jeweils kurz danach vor Ort war, waren die Unbekannten allerdings bereits verschwunden.