Hauptmenü

Alle KAPO-Medienmitteilungen

Aarburg: Festanlass endete mit Schlägereien

Beim "Wasserfest" kam es in den frühen Morgenstunden zu zwei Schlägereien. Als die Polizei einschritt, kam es teils zu tumultartigen Szenen. Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Eine Kantonspolizistin wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei nahm drei Personen fest.

Nach ersten Erkenntnissen kam es am Sonntag, 29. Juli 2007, gegen 02:30 Uhr auf dem Festgelände zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurde ein 18-jähriger Schweizer in die Aare geschubst. Mehrere Personen, darunter ein 51-jähriger Mann, zogen ihn aus dem Wasser. Der junge Mann war dabei derart aggressiv, dass er dem hilfsbereiten Mann die Faust heftig ins Gesicht schlug. Dieser stürzte und zog sich eine Hirnerschütterung zu. Eine Ambulanz brachte ihn ins Spital Olten, wo er sich noch immer befindet.

Der Sicherheitsdienst hielt den alkoholisierten 18-Jährigen zurück und rief die Kantonspolizei. Die Patrouille der Kantonspolizei wollte diesen folglich festnehmen. Dieser wehrte sich heftig dagegen, beschimpfte und bespuckte die Polizisten. Die Situation drohte auszuarten, als sich gegen 30 umstehende, meist alkoholisierte Personen für den Mann einsetzten und die Festnahme mit Körpergewalt verhindern wollten. Dank sofortiger Verstärkung durch weitere Patrouillen der Kantonspolizei, der Polizei Kanton Solothurn sowie der Stadtpolizei Olten konnte die Situation unter Kontrolle gebracht werden.

Die Kantonspolizei nahm den jungen Schweizer aus der Region, fest. Das Bezirksamt nahm ihn für weitere Abklärungen in Untersuchungshaft.

Ebenfalls festgenommen und vorübergehend in Untersuchungshaft gesetzt wurde eine 22-jährige Schweizerin. Sie hatte während des Tumults eine Kantonspolizistin von hinten angegriffen und folglich heftig beschimpft. Als die Polizistin sie festhalten wollte, wurde sie von der Frau in die Hand gebissen. Die Polizistin zog sich leichte Verletzungen zu und wurde im Spital ambulant behandelt.

Gegen 04:30 Uhr wurde die Kantonspolizei wegen einer weiteren Schlägerei erneut um Hilfe gerufen. Die Polizeikräfte trafen wiederum auf etliche angetrunkene und aggressive Personen. Als die Kantonspolizei einen 34-jährigen Schweizer für weitere Abklärungen festnehmen wollten, wehrte er sich heftig. Er konnte schliesslich in Handschellen gelegt werden. Dabei zog er sich Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden. Inzwischen hat die Kantonspolizei den 34-jährige Schweizer befragt und verzeigt. Er befindet sich wieder auf freiem Fuss.

Bei der zweiten Schlägerei zogen sich ein 25-jährige Serbe, eine 26-jährige Türkin und eine 18-jährige Schweizerin geringfügige Verletzungen zu.

Noch sind Umstände und Hintergründe der beiden Schlägereien unklar. Die Kantonspolizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.