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Aarau: In Asylantenheim vorsätzlich Brand gelegt

Im Kellergeschoss wurde durch unbekannte Täterschaft an vier Stellen Brand gelegt, was eine starke Rauchentwicklung zur Folge hatte. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen oder wurden evakuiert, so dass kein Personenschaden entstanden ist. Der Schaden am Gebäude wird auf rund 25'000 Franken geschätzt. Im Vordergrund steht eine Handlung aus Frust unter Asylbewerbern.

Am Mittwoch, 16. November 2005, kurz nach 04 Uhr, wurde ein Brand in der Kantonalen Unterkunft für Asylbewerber an der Weihermattstrasse in Aarau gemeldet. Die Mehrheit der 31 Bewohner, zur Hauptsache Familien, hatten beim Eintreffen der Feuerwehr das Haus bereits verlassen. Einige wurden noch evakuiert.
Unter Einsatz von Atemschutz konnte die Löschmannschaft den stark qualmenden Brand in Kellergeschoss lokalisieren. Dort trafen sie auf 4 kleinere Brandherde, die rasch gelöscht werden konnten. Wie sich zeigte, hatte dort unbekannte Täterschaft Kinderwagen, Wäsche etc. in Brand gesteckt. Der Brand- und Russschaden wird auf rund 25'000 Franken geschätzt. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Nachdem sich der Rauch verflüchtigt hatte, konnten die Bewohner ihre Räume wieder beziehen.
Die Täterschaft ist unbekannt. Anhand der Situation muss davon ausgegangen werden, dass sich die Täterschaft im Gebäude auskennt. Ein rassistischer Hintergrund als Motiv wird ausgeschlossen. Im Vordergrund steht eine Frusthandlung unter Asylbewerbern. Entsprechende Ermittlungen sind im Gange.