Aarau: Flucht vor Polizei endete im Spital
Ein algerischer Asylbewerber flüchtete zu Fuss vor einer Polizeikontrolle. Bei einem Sprung in die Tiefe brach er sich das Bein. Er befindet sich nun im Spital. Der Grund für die Flucht ist unbekannt.
Ein Passant meldete am späten Montagabend, 15. November 2010, dass ein Mann am Bahnhof in Aarau mit Drogen handle. Eine Patrouille der Stadtpolizei Aarau rückte aus und sichtete den fraglichen Mann. Beim Anblick der Polizei sprang dieser trotz eines einfahrenden Zuges auf die Geleise und rannte davon. Die Polizisten folgten dem Mann zu Fuss und forderten über Funk Verstärkung an. Im Bereich des Eisenbahntunnels am westlichen Ende des Bahnhofsgeländes kletterte der Flüchtende über eine Mauer und liess sich dann mehrere Meter in die Tiefe fallen. Er blieb darunter auf einem Abstellgeleise liegen. Die Polizisten waren kurz danach zur Stelle und konnten ihn festnehmen.
Der stark alkoholisierte Mann klagte über starke Schmerzen, weshalb die Polizisten eine Ambulanz aufboten. Wie sich zeigte hatte er sich das Bein gebrochen. Er wurde ins Kantonsspital Aarau gebracht, wo er voraussichtlich mehrere Tage verbleiben muss.
Beim Betroffenen handelt es sich um einen 29-jährigen algerischen Asylbewerber. Noch ist unklar, ob seine Flucht vor der Polizei mit der anfänglichen Meldung des Passanten in Zusammenhang steht. Die Kantonspolizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet.