Aarau: Der angebliche Raubüberfall entpuppte sich als Irreführung der Rechtspflege
Das vermeintliche Opfer hat den Raubüberfall frei erfunden. Offenbar war sein Konto auf Null. Somit konnte er am Montagmorgen am Bankomat gar kein Bargeld beziehen.
Wie berichtet, erschien der 16-jährige Praktikant am Montag, 12. Juli 2010, bei der Kantonspolizei und gab an, Opfer eines Raubüberfalles geworden zu sein.
Die anschliessenden Ermittlungen und Abklärungen durch die Kantonspolizei liessen Zweifel aufkommen.
Mit entsprechenden Vorhalten konfrontiert, gestand der junge Bursche ein, den Raubüberfall erfunden haben, da kein Geld mehr auf seinem Konto gewesen sei. In der Folge habe er sich zu der Version mit dem Raubüberfall hinreissen lassen.
Er wird wegen Irreführung der Rechtspflege an die Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.