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Aarau: Beim Todesfall im Erotik-Salon handelt es sich um ein Tötungsdelikt

Der Befund des Instituts für Rechtsmedizin sowie die umfangreichen Abklärungen der Kantonspolizei haben bestätigt, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt. Als mutmasslicher Täter konnte ein jugendlicher Schweizer ermittelt und festgenommen werden. Er befindet sich auf Verfügung der Jugendanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Wie berichtet, wurde am Sonntag, 10. Februar 2008, gegen 16.30 Uhr, im Salon Solarium Metro an der Hinteren Bahnhofstrasse in Aarau eine Frau tot aufgefunden. Bei ihr handelte es sich um eine 40-jährige Deutsche, die dort als Prostituierte tätig war. Da die Umstände die zum Tod geführt haben absolut unklar waren, wurde die Leiche ins Institut für Rechtsmedizin in Bern überführt. Die Kantonspolizei nahm die Arbeit am Fundort auf und leitete umfangreiche Abklärungen und Ermittlungen ein.

Wie sich im Laufe der Tage zeigte, wurde der Tod der Frau durch Erdrosselung herbeigeführt. Offen war immer noch die Frage unter welchen Umständen, d.h. ob es wirklich um ein klassisches Tötungsdelikt handelt. Letzteres hat sich schlussendlich durch intensive und umfangreiche Ermittlungen und Überprüfungen durch die Kantonspolizei und die Justizbehörden bestätigt.

Am späten Freitagnachmittag, 15. Februar 2008, gelang es der Kantonspolizei einen der Tat dringend verdächtigen Jugendlichen zu ermitteln und anzuhalten. Der jugendliche Schweizer, mit Wohnsitz im Kanton Aargau, hat inzwischen gestanden, die Frau umgebracht zu haben. Gemäss ersten Aussagen hat er diese vergewaltigt und erdrosselt.

Der mutmassliche Täter wurde auf Verfügung der Jugendanwalt-schaft in Untersuchungshaft genommen. Weitere Einzelheiten wie Tatablauf und Tatmotiv sind Gegenstand der laufenden Untersuchung, die nun in der Zuständigkeit der Jugendanwaltschaft liegt.