Aarau: Aussprache zwischen dem Polizeikommando Aargau und der ASTAG Aargau
Anlässlich von zwei Besprechungen haben das Polizeikommando Aargau und die Sektion Aargau des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes (ASTAG) Differenzen und Unstimmigkeiten bereinigt, die einerseits durch Äusserungen an der Delegiertenversammlung der ASTAG vom 29. März 2000 und andererseits an einer darauf folgenden Arena-Sendung entstanden sind.
Auf Grund von Aussagen an der Delegiertenversammlung der ASTAG vom 29.3.2000 sowie anlässlich der Arena-Sendung vom 31.3.2000 sah sich das Polizeikommando veranlasst, umgehend eine Klarstellung zu veranlassen. Diese erste Aussprache hat am 12. April 2000 stattgefunden. Dabei hat das Polizeikommando der ASTAG Aargau ihren gesetzlichen Auftrag erklärt und auf die Kontrollpflichten hingewiesen. Die ASTAG andererseits hat die Gelegenheit benutzt, um die Nöte und Sorgen des Transportgewerbes sowie der Fahrer darzulegen. Der Aargau als Transitkanton im schweizerischen Mittelland weist im Vergleich zu anderen Kantonen einen hohen Anteil an Schwerverkehr auf. Vom durchschnittlichen täglichen Verkehr auf der A1 von ca. 95'000 Fahrzeugen im Raum Baregg und von ca. 35'000 Fahrzeugen auf der A3 sind je 10 12 % schwere Motorfahrzeuge.
Es hat sich gezeigt, dass bei den schweren Motorfahrzeugen die Kontrollen absolut notwendig sind, um die Sicherheit und Ordnung im Strassenverkehr zu gewährleisten.
Ein besonderes Augenmerk legt die Polizei auf Fahrzeuge aus den Oststaaten, bei denen Fahrzeugzustand und -ausrüstung nicht immer über jeden Zweifel erhaben sind.
An der gestrigen zweiten Aussprache zwischen dem Polizeikommando und der ASTAG konnten die Standpunkte nochmals erklärt und einander dargelegt werden. Grundlage dabei war unter anderem auch eine von der ASTAG Aargau bei ihren Mitgliederfirmen durchgeführte Umfrage über die Kontrollen im Strassenverkehr.
Beide Parteien haben vereinbart, regelmässig konstruktive Gespräche durchzuführen; die nächste Besprechung findet im Dezember statt.