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Aarau: Angeblicher Raubüberfall war erfunden (Nachtrag)

Ein nächtlicher Raubüberfall auf einen 24-jährigen Passanten am 7. Dezember 2006 fand nie statt. Das vermeintliche Opfer hat zugegeben, die Geschichte erfunden zu haben.

Bei den Ermittlungen zur angeblichen Straftat kamen bei der Kantonspolizei Zweifel an der Version des mutmasslichen Opfers auf. Sie befragte den 24-jährigen Schweizer nochmals eingehend. Dabei gab dieser zu, den vermeintliche Raubüberfall frei erfunden zu haben. Als Grund nannte er psychische Probleme. Er wird sich nun wegen Irreführung der Rechtspflege zu verantworten haben.

Der Mann hatte am frühen Morgen des 7. Dezember 2006 die Kantonspolizei alarmiert. Damals hatte er angegeben, neben der Bahnhofstrasse in Aarau von drei Unbekannten mit einem Messer überfallen worden zu sein (siehe separate Medienmitteilung).

Die Falschmeldung hatte eine polizeiliche Fahndung ausgelöst und für die Kantonspolizei beträchtlichen Ermittlungsaufwand verursacht.