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Aarau: An den Folgen des Faustschlags verstorben (Nachtrag)

Rund zwei Monate nach einer Schlägerei verstarb ein damals 19-jähriger Schweizer am 25. September 2007 im Spital. Inzwischen hat die Kantonspolizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. Nach heutigen Erkenntnissen ist der Tod auf einen Faustschlag gegen den Kopf zurückzuführen.

Bei der Obduktion ist das Institut für Rechtsmedizin in Bern zum Schluss gekommen, dass ein Faustschlag die Ursache für die schweren Kopfverletzungen darstellt. Diesen erlag der junge Mann am 25. September 2007 im Kantonsspital Aarau.

In aufwändigen Ermittlungen hat die Kantonspolizei einen damals 20-jährigen Schweizer als mutmasslichen Schläger identifizieren können. Zudem hat die Kantonspolizei auch zwei damals 19- und 20-jährige Italiener als mutmassliche Mittäter ermittelt. Die Kantonspolizei hat alle drei dem Bezirksamt Aarau entsprechend zur Anzeige gebracht. Ebenfalls verzeigt hat die Kantonspolizei vier weitere junge Schweizer, welche an der Schlägerei beteiligt waren.

Die Kantonspolizei hat ihre Ermittlungen abgeschlossen und die Akten dem Bezirksamt Aarau übergeben.

Nach gegenseitigen Provokationen in einem Aarauer Nachtlokal war in der Nacht auf den 22. Juli 2007 im Freien eine Schlägerei zwischen zwei Gruppen junger Männer entbrannt. Von einem Faustschlag im Gesicht getroffen war der 19-Jährige zusammengesackt und reglos liegengeblieben (siehe auch Medienmitteilungen vom 22. Juli, 9. und 25. September 2007).