Aarau: 5'000 Franken Belohnung im Tötungsdelikt vom 25. Dezember 2001
Für Hinweise die zur Festnahme der beiden noch flüchtigen mutmasslichen Mittäter führen, wurde eine Belohnung von 5'000 Franken ausgesetzt. Heute steht fest, dass es sich beim Tötungsdelikt vom 25. Dezember 2001 in Aarau um einen Raubmord handelt. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei unter anderem ein auf der Flucht weggeworfenes Samurai-Kurzschwert.
Heute steht fest, dass es sich beim Tötungsdelikt vom
25. Dezember 2001 in Aarau um einen Raubmord handelt. 2 der mutmasslichen Täter, ein 17- und ein 18-jähriger Chinese, befinden sich in Untersuchungshaft, während die beiden mutmasslichen Mittäter, der 20-jährige Lin Zhi und der 21-jährige Lin Yong, nach wie vor flüchtig sind. Sie sind international zur Verhaftung ausgeschrieben. Für Hinweise die zur Festnahme der beiden Gesuchten führen, wurde eine Belohnung von 5'000 Franken ausgesetzt.
Gemäss Auskunft der beiden Inhaftieren hatten sie es einzig und allein auf das Geld des Opfers abgesehen und die Tat auch entsprechend geplant und dies offenbar bis zur Tötung des Opfers. Da sie bei der Tatausführung von der Polizei überrascht wurden, mussten sie unter Zurücklassung der Beute flüchten. Während der 17-jährige Chinese nach dem Schusswaffeneinsatz durch einen der Polizisten festgenommen werden konnte, gelang den 3 mutmasslichen Mittätern die Flucht. Einer von ihnen, nämlich der 18-jährige Chinese, konnte später in Luzern angehalten und festgenommen werden. Wie er gegenüber der Polizei ausgesagt hat, hatte er sich nach der Tat zusammen mit den Flüchtigen an der Hinteren Bahnhofstrasse in Aarau, beim ehemaligen Restaurant Bahnhof, getroffen. Dort wollen sie eine weitere Tatwaffe, ein sogenanntes Samurai-Kurzschwert sowie eine mit einer Schnur umwickelte Kartonschachtel in der die am Tatort gefundene Softgun-Pistole verpackt war, weggeworfen haben. Anschliessend haben sie die Flucht per Bahn Richtung Zürich fortgesetzt, wo sie sich angeblich getrennt haben.
Am bezeichneten Ort konnten von der Polizei weder das Samurai-Kurzschwert noch die Kartonschachtel gefunden werden. Es muss davon ausgegangen werden, dass diese Gegenstände durch eine Drittperson gefunden und allenfalls entsorgt worden sind.
Weitere Einzelheiten können im Interesse der laufenden Untersuchung noch nicht bekannt gegeben werden.
Die Finderin oder der Finder weggeworfenen Gegenstände sowie Personen die zum Aufenthaltsort der noch flüchtigen mutmasslichen Mittäter Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Aargau, Telefon
062 835 81 81, zu melden. Für Hinweise die zur Festnahme der Gesuchten führen, wurde eine Belohnung von 5'000 Franken ausgesetzt. Allfällige Hinweise werden vertraulich behandelt.