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12. Bulletin: Hochwasser-Alaram im Aargau

Die Hochwassersituation im Kanton Aargau hat sich weiter beruhigt. Die Lage ist stabil. Um 07 Uhr standen von Feuerwehren und Zivilschutz noch rund 100 Mann im Einsatz. Ein Grossteil der evakuierten Personen konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Der Kantonale Führungsstab bleibt weiterhin mit reduziertem Bestand im Einsatz.

Die Hochwassersituation hat sich weiter entspannt und ist stabil

Die Hochwassersituation hat sich im Kanton Aargau weiter beruhigt und ist stabil. Die Wasserpegel in sämtlichen Flüssen sind unter den Alarmwert gesunken. Die hohen Wasserstände im Vierwaldstätter- und Bielersee dürften für den Kanton Aargau keine Gefahr darstellen, da bei den Seeabflüssen eine kontrollierte Regulierung erfolgt. Trotz der Beruhigung werden die Dämme im Reuss- und Aaretal permanent kontrolliert, damit kritische Stellen frühzeitig erkannt und entsprechende Massnahmen eingeleitet werden können.
Die Lage in den von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten beruhigen sich zusehends. Bereits wurde vielerorts mit den Aufräumarbeiten begonnen.
Auch in Windisch ist die Lage stabil. Im Laufe der Nacht wurden durch die zusätzlich angeforderten Feuerwehren 1 Mio. Liter Wasser aus den überfluteten Untergeschossen der betroffenen Gebäude gepumpt. Heute werden diese Arbeiten durch ein Detachement der Rettungs-Rekrutenschule aus Wangen an der Aare unterstützt.
Ein Grossteil der in Windisch evakuierten Personen konnte wieder in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.
In Oberrüti konnten am Dienstagabend die evakuierten Personen wieder in ihre Häuser zurückkehren. Auch die 170 Tiere konnten auf den Hof zurück geholt werden.
Die Aufschüttung des Sicherungsrings bei der alten Spinnerei in Wettingen ist noch nicht abgeschlossen. Es wird noch Stunden dauern bis die insgesamt 2'500 Tonnen Gestein eingebracht sind. Die Massnahme zeigt aber Wirkung.
Der Kantonale Führungsstab ist weiterhin mit reduziertem Bestand im Eins. Am späteren Nachmittag erfolgt eine neue Beurteilung der Lage.
Die Bevölkerung wird gebeten, sich von Flüssen fernzuhalten - es besteht Lebensgefahr. Auch an den Ereignisorten sind Zuschauer nicht erwünscht, behindern sie doch die Einsatzkräfte bei den Aufräumarbeiten.