Navigation

Sprunglinks

Monitoring zum Fachkräftemangel

Der Index misst den Fachkräftebedarf in rund 100 Berufen für die Region Aargau. Ein grosser Mangel besteht bei den Ärztinnen und Ärzten.

Bild vergrössern
Datenauswertung 2017

Folgend sind zuerst die Berufsgruppen und anschliessend die Indexwerte genannt. Der Indexwert 0 entspricht weder Mangel noch Überhang an Fachkräften, grösser als 0 bedeutet Fachkräftemangel und grösser als 1 deutet auf einen hohen Fachkräftemangel hin.

Ärzte 2.815

Akademische und vergleichbare Krankenpflege- und Geburtshilfefachkräfte 2.263

Ingenieurwissenschaftler (ohne Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikation) 2.071

Ingenieure in den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikationstechnik 1.762

Sonstige akademische und verwandte Gesundheitsberufe 1.460

Entwickler und Analytiker von Software und Anwendungen 1.449

Produktionsleiter im Bergbau, bei der Herstellung von Waren und im Bau 1.441

Mathematiker, Versicherungsmathematiker und Statistiker 1.425

Architekten, Raum-, Stadt- und Verkehrsplaner, Vermessungsingenieure und Designer 1.368

Nicht akademische Krankenpflege- und Geburtshilfefachkräfte 1.333

Elektroinstallateure und -mechaniker 1.305

Juristen 1.274

Führungskräfte 1.016

Physiker, Chemiker, Geologen und verwandte Berufe 1.014

Biotechniker und verwandte technische Berufe 1.002

Material- und ingenieurtechnische Fachkräfte 0.983

Ingenieurtechnische und vergleichbare Fachkräfte 0.902

Medizinische und pharmazeutische Fachberufe 0.879

Installateure und Mechaniker für Elektronik und Telekommunikationstechnik 0.862

Metallarbeiter, Mechaniker und verwandte Berufe 0.852

Der Fachkräftmangelindex misst den Fachkräftebedarf in rund 100 Berufen für die Region Aargau, welche die Kantone Aargau, Solothurn, Baselland, Zürich, Zug und Luzern umfasst.

Im Leporello (PDF, 4 Seiten, 481 KB) finden Sie weitere Angaben zum Aargauer Index zum Fachkräftemangel.

Der Index setzt sich aus vier verschiedenen Variablen zusammen, die im Folgenden mit einem Beispiel erklärt werden:

Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung

In der Elektrotechnik, Elektronik und Telekommunikationstechnik gestaltet sich die Personalrekrutierung bei den Ingenieuren viel schwieriger als bei den Installateuren und Mechanikern.

Datenbasis: BFS Beschäftigungsstatistik BESTA, Strukturerhebung SE

Offene Stellen versus Stellensuchende

Bei Finanzfachleuten mit tertiärem Abschluss ist das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Stellensuchenden 1 zu 10.

Datenbasis: x28 AG, 2016

Dauer der Stellenausschreibung

Stellen für allgemeine Bürofachkräfte sind im Mittel nur 1,4 Monate, jene für Schiffs- und Flugzeugführer mit über 3 Monaten am längsten ausgeschrieben.

Datenbasis: AVAM, 2016

Dauer der Stellensuche

Krankenpflege- und Geburtshilfefachkräfte mit akademischem Abschluss sind kürzer (107 Tage) auf Stellensuche als diejenigen mit Berufsbildung (165 Tage).

Datenbasis: x28 AG, 2016

Hinweise zu den Branchen und Berufsgruppen

Ingenieurberufe

Icon mit einem Ingenieur

Stellen bei den Ingenieuren sind schwierig zu besetzen. Gefragt sind Fachkräfte im tertiären Bereich und mit Berufsbildung, wie Industrietechniker. Die Befragung des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass Unternehmen in diesen Berufsgruppen grosse Schwierigkeiten bei der Rekrutierung haben.

Gesundheitswesen

Icon mit einem Stethoskop und einem Herzen

Bei den Gesundheitsberufen herrscht akuter Mangel, sowohl bei akademischen Fachkräften (Ärzte, akademische Krankenpflege- und Geburtshilfefachkräfte) als auch bei nichtakademischen Fachkräften (Krankenpflege- und Geburtshilfefachkräfte). Am deutlichsten ist der Mangel bei den Ärzten. Das Verhältnis zwischen Stellensuchenden und offenen Stellen ist rund doppelt so hoch als bei den Ingenieurberufen.

Mathematiker, Versicherungsmathematiker und Statistiker

Icon mit einem Balkendiagramm

Die Mangelsituation bei diesen Berufen hat sich im Vergleich zu den Vorjahren etwas entspannt. Die Fachkräfte dieser Berufsgruppe arbeiten in unterschiedlichsten Branchen, weshalb sich die Situation je nach Branchenkonjunktur rasch verändern kann.

IT-Branche

Icon mit einem PC-Monitor

In der IT-Branche herrscht bei den Entwicklern und Analytikern von Software und Anwendungen ein erheblicher Fachkräftemangel. Dieser kann mitunter auf das rasante Wachstum dieser zukunftsträchtigen Branche zurückgeführt werden. Hingegen herrscht bei den Technikern und Supportern keine Mangelsituation.

Produktionsleiter / Bauleiter

Icon mit einem Helm

In den für den Kanton Aargau bedeutenden Branchen Bau und Industrie zeigt sich der Mangel insbesondere bei den Fachkräften in leitender Funktion. Deshalb erscheint es wichtig, in diesen Branchen gezielte Weiterbildungsmöglichkeiten und Laufbahnmodelle anzubieten.

Architekten, Raum-, Stadt- und Verkehrsplaner, Vermessungsingenieure und Designer

Icon mit einer Karte

Der Bedarf an Architekten und Raumplanern bleibt im Zuge der anhaltend hohen Bautätigkeit auf einem hohen Niveau. Es wird zudem vermutet, dass die Umsetzung der neuen rechtlichen Raumplanungsgrundlagen den Fachkräftebedarf erhöht hat.

Juristen

Icon mit einem §

Bei den Juristen zeigt sich ein überdurchschnittlicher Mangel bei spezialisierten Fachkräften (Anwälte). Generell hat sich das Verhältnis zwischen den offenen Stellen und Stellensuchenden im Vergleich zur letztjährigen Erhebung verbessert.

Material- und Ingenieurtechnische Fachkräfte / Mechaniker (Techniker Industrie)

Icon mit einem Zahnrad

Nebst den akademisch ausgebildeten Fachkräften im Ingenieurbereich besteht auch bei den ingenieurtechnischen Fachkräften und Mechanikern mit Berufsbildung ein erheblicher Mangel. Für den Industriekanton Aargau besteht hier ein grosser Handlungsbedarf, um die Fachkräftesituation mit geeigneten Massnahmen zu verbessern.

Weitere Studien zum Fachräftemangel

Die folgenden Studien befassen sich mit der Fachkräftesituation in der Schweiz und in einzelnen Branchen. Sie sind für die Arbeitsmarktregion Aargau relevant und bieten einen vertieften Einblick.

Publikationen des Staatssekretariats für Wirtschaft

Das Staatssekretariat für Wirtschaft analysiert laufend die aktuellen Entwicklungen zur Situation der Fachkräftenachfrage und stellt die Entscheidungsgrundlagen für die Fachkräftepolitik zur Verfügung.

Fachkräftebedarf (öffnet in einem neuen Fenster)

Faktenblatt – Die Fachkräfteinitiative ab 2019 (PDF, 4 Seiten, 365 KB)

Schlussbericht zur Fachkräfteinitiative (PDF, 72 Seiten, 1.2 MB)

Fachkräftemangel in der Schweiz – Indikatorensystem zur Beurteilung der Fachkräftenachfrage (PDF, 224 Seiten, 5.0 MB)

B,S,S.: Fachkräfteindex

Die Fachkräftesituation wird in der Schweizer Politik und Wirtschaft intensiv diskutiert. B,S,S. stellt im Auftrag von Bund, Kantonen, Branchenverbänden und Unternehmen Grundlagen für diese Diskussionen bereit und identifiziert Massnahmen, um mit der Knappheit umzugehen.

B,S,S.: Fachkräfteindex (öffnet in einem neuen Fenster)

AMOSA: Arbeitsmarktmobilität und Fachkräftemangel

Ausgehend von der Erkenntnis, dass der Arbeitsmarkt keine Kantonsgrenzen kennt, haben sich die kantonalen Arbeitsmarktbehörden der Kantone Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, St.Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zug und Zürich zur Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau, Zug und Zürich zur Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau, Zug und Zürich (AMOSA) zusammengeschlossen. Eine von AMOSA durchgeführte Unternehmensbefragung in den AMOSA-Kantonen zeigt, dass Arbeitgebende insbesondere Ingenieure und Techniker, gefolgt von Informatikfachkräften suchen. Gefragt sind hier primär tertiär ausgebildete Spezialisten, während im Baugewerbe und für die Metallverarbeitung und den Maschinenbau verstärkt auch gut qualifizierte Berufsleute gesucht werden.

AMOSA: Arbeitsmarktmobilität und Fachkräftemangel – Chancen und Herausforderungen für Stellensuchende und Unternehmen (öffnet in einem neuen Fenster)

Metropolitanraum Zürich: Stärkung des Produktionsstandorts durch inländische Fachkräfte.

Die acht Kantone Zürich, Aargau, Thurgau, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Zug und Luzern sowie rund 120 Städte und Gemeinden haben im Rahmen der Metropolitankonferenz Zürich das Projekt "Stärkung des Produktionsstandorts durch inländische Fachkräfte" ins Leben gerufen. Gemeinsam mit Fachexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Verbänden und Bildungsinstitutionen wurden Handlungsempfehlungen zur Entschärfung des Fachkräftemangels entwickelt und besonders geeignete und innovative Massnahmen, sogenannte Best Practices, ausgewählt.

Metropolitanraum Zürich: Stärkung des Produktionsstandorts durch inländische Fachkräfte. Bestandsaufnahme, bewährte Massnahmen und Handlungsempfehlungen (öffnet in einem neuen Fenster)

Credit Suisse: Strategien gegen den Fachkräftemangel

Die Credit Suisse hat in der Schweiz rund 1'900 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) befragt. Insgesamt bewerten sie den Wirtschaftsstandort Schweiz positiv. Etwa der Hälfte aller befragten Firmen macht jedoch der Fachkräftemangel zu schaffen. Die betroffenen Unternehmen reagieren unterschiedlich auf diese Herausforderung.

Schweizer KMU: Strategien gegen den Fachkräftemangel (öffnet in einem neuen Fenster)

Metrobasel: Aging-Workforce

Der Think Tank metrobasel untersucht in der vorliegenden Studie «Aging-Workforce» die Fragen, nach welchen Kriterien und mit welchen Voraussetzungen oder Anreizen ältere Arbeitnehmerinnen und -nehmer länger im Arbeitsprozess gehalten werden können.

Metrobasel: Aging-Workforce (öffnet in einem neuen Fenster)

Econlab im Auftrag von ICT-Berufsbildung Schweiz: ICT-Fachkräftesituation Bedarfsprognose 2022

Bis ins Jahr 2022 wird das Berufsfeld ICT rund 87'000 Fachkräfte rekrutieren müssen. Am häufigsten werden dabei Softwareentwickler gesucht.

Econlab im Auftrag von ICT-Berufsbildung Schweiz: ICT-Fachkräftesituation Bedarfsprognose 2022 (öffnet in einem neuen Fenster)

economiesuisse: Die Fachkräftesituation bei Ingenieurinnen und Ingenieuren

Economiesuisse liefert eine gross angelegte Umfrage in Kooperation mit dem Berufsverband Swiss Engineering. Sie bietet einen vertiefte Einblicke in die treibenden Kräfte hinter der Fachkräftesituation bei Ingenieurberufen.

economiesuisse: Die Fachkräftesituation bei Ingenieurinnen und Ingenieuren (öffnet in einem neuen Fenster)

B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung im Auftrag von Swissmem: Fachkräftesituation in der MEM-Branche

Swissmem hat B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung beauftragt, die Fachkräftesituation in der MEM-Branche (Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie) zu untersuchen. Bei fünf von elf Berufsfeldern kann ein Verdacht auf einen Fachkräftemangel ausgemacht werden. In zwei weiteren Berufsfeldern bestehen jeweils bei einem Einzelberuf entsprechende Anzeichen auf einen Fachkräftemangel.

B,S,S. Volkswirtschaftliche Beratung im Auftrag von Swissmem: Fachkräftesituation in der MEM-Branche. Analyse zum Fachkräftebedarf in elf ausgewählten Berufsfeldern der MEM-Branch (öffnet in einem neuen Fenster)e

Ecoplan im Auftrag von hotelleriesuisse : Der Wettbewerb um Fachkräfte in der Beherbergung

Die Hotellerie- und Gastronomiebranche hat ein Attraktivitätsproblem. Die Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden und in der Branche zu halten, sind allgegenwärtig. Das belegen sowohl brancheninterne Umfragen als auch der mediale Grundtenor: Personalnot und unbesetzte Lehrstellen gehören zum Alltag.

Ecoplan im Auftrag von hotelleriesuisse: Der Wettbewerb um Fachkräfte in der Beherbergung: Wie ist die Situation? (öffnet in einem neuen Fenster)

www.fachkraefte-schweiz.ch

Die offizielle Website der Fachkräfteinitiative des Bundes stellt Informationen zu entsprechenden Projekten, Programmen und Aktivitäten sowie Fakten, Dokumentationen und Beratung zur Verfügung.

www.fachkraefte-schweiz.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Nach Oben