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Fachkräfte

Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat neu einen Index zum Fachkräftemangel lanciert. Denn auch in der Region Aargau fehlen Fachkräfte. Mit dem neuen Index kann die Entwicklung in gewissen Branchen und Berufen genauer beobachtet und aufgezeigt werden, wo Handlungsbedarf besteht.

Drei Menschen sitzen vor einem Bildschirm
© Cecilie_Arcurs/iStock

Auch im Aargau fehlen in gewissen Branchen und Berufen Fachkräfte. Akzentuiert wird der Mangel an Fachkräften durch demografische und strukturelle Veränderungen: Die Pensionierung der Babyboomer-Generation, die digitale Transformation und die neu eingeführte Stellenmeldepflicht zur Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative intensivieren die Problematik.

Interdepartementale Arbeitsgruppe Fachkräftemangel

Vor diesem Hintergrund hat der Regierungsrat beschlossen, den Fachkräftemangel aktiv anzugehen: Eine Fachgruppe (IDA FK), in der Wirtschaftsverbände der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, relevante kantonale Fachstellen sowie die Fachhochschule Nordwestschweiz und das Paul Scherrer Institut mitgewirkt haben, hat Massnahmen geprüft, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken.

PDF Schlussbericht der interdepartementale Arbeitsgruppe Fachkräfte (IDA FK) (PDF, 30 Seiten, 669 KB)

Zahlreiche Massnahmen gegen Fachkräftemangel

Im Zuge der von Bund, Kantone und Sozialpartnern im Jahr 2011 lancierten Fachkräfteinitiative hat der Kanton Aargau verschiedene Massnahmen umgesetzt, wie beispielswiese das Mentoring-Programm "Tandem 50plus". Damit soll gemeinsam ein Beitrag geleistet werden, um das ungenutzte Potenzial an Arbeitskräften zu mobilisieren. Ziel ist es, die inländische Arbeitsmarktnachfrage vermehrt mit Arbeits- und Fachkräften abzudecken, die in der Schweiz leben.

Monitoring zum Fachkräftemangel

Das Departement Volkswirtschaft und Inneres führt neu ein Monitoring des Fachkräftemangels in der Arbeitsmarktregion Aargau ein, welche die Kantone Aargau, Solothurn, Baselland, Zürich, Zug und Luzern umfasst. Mit dem neuen Fachkräftemangelindex kann die Entwicklung in einzelnen Berufen oder Branchen genauer beobachtet und der Handlungsbedarf spezifischer ausgewiesen werden.

Im Leporello (PDF, 4 Seiten, 481 KB)finden Sie weitere Angaben zum Aargauer Index zum Fachkräftemangel.

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