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Kommission Häusliche Gewalt

Die Kommission Häusliche Gewalt berät den Regierungsrat in Fragen zu häuslicher Gewalt. Ziel der Kommission ist ein professioneller Umgang mit häuslicher Gewalt im Kanton Aargau.

Die Kommission setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von öffentlichen oder privaten Institutionen (mit Leistungsvereinbarung oder Betriebsbewilligung) oder Fachpersonen zusammen, die operativ, wissenschaftlich oder in leitenden Funktionen mit häuslicher Gewalt im Kanton Aargau befasst sind. Die Kommission wird von der Leitung der Fachstelle Intervention gegen häusliche Gewalt (DVI) präsidiert.

Zusammensetzung

Als Mitglieder der Kommission Häusliche Gewalt für die Amtsdauer vom 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2021 sind gewählt:

Präsidentin

von Felten Brönnimann Mirjam, Dr. phil., Leiterin Fachstelle Intervention gegen häusliche Gewalt, Aarau

Mitglieder

  • Anabitarte Blanca, Departement Gesundheit und Soziales, Aarau
  • Bertschi Werner, Chef Regionalpolizei Oberes Fricktal, Frick
  • Decker Christoph, Staatsanwalt, Baden
  • Eberle Désirée, Jugendpsychologischer Dienst, Aarau
  • Gerber Johannes, Schulpsychologischer Dienst, Brugg
  • Gossner Katrin, Departement Bildung, Kultur und Sport, Aarau
  • Hächler Thomas, Amt für Migration und Integration Kanton Aargau, Aarau
  • Haller Monika, Psychiatrische Dienste Aargau, Windisch
  • Harms Huser Dörthe, Dr. med., Kinderschutzgruppe Baden
  • Holder Isabelle, Anlaufstelle gegen häusliche Gewalt, Aarau
  • Loosli Claudia, Tel. 143 – Die Dargebotene Hand, Aarau
  • Loppacher Barbara, Dr. iur., leitende Staatsanwältin, Lenzburg
  • Meier Yvonne, Dr. iur., Rechtsanwältin, Baden
  • Mezzera Tanya, ags Suchtberatung, Lenzburg
  • Müller André, ZwüscheHalt
  • Müller Hans-Peter, Kantonspolizei Aargau, Aarau
  • Nizzo Sabrina, Frauenhaus Aargau-Solothurn
  • Roth Isabella, Sozialdienst, Bremgarten
  • Sax Natalie, Bezirksgerichtspräsidentin, Baden
  • Stoltenberg Korina, Beratungsstelle Opferhilfe Aargau Solothurn, Aarau
  • Wey Sandra, Jugend- und Familienberatung, Laufenburg

Aufgaben

Die Kommission

  • fördert die Kooperation und Vernetzung zwischen den beteiligten Institutionen
  • erarbeitet und stellt eine gemeinsame Ausrichtung in den Bereichen Prävention und Intervention bei häuslicher Gewalt sicher
  • beobachtet die Interventionspraxis und erkennt Schwachstellen
  • nimmt neue Entwicklungen wahr
  • begleitet die Fachstelle bei der Planung und Umsetzung von Massnahmen; dazu gehört insbesondere die Optimierung von Schwachstellen im Interventionsverlauf
  • evaluiert die Wirkungsweisen der umgesetzten Massnahmen
  • gewährleistet den Austausch und Transfer von Wissen und Know-how; dazu gehört auch, dass neue Erkenntnisse aus Praxis und Wissenschaft in die operative Tätigkeit einfliessen

Die Förderung der Kooperation und Vernetzung unterstützt die Zusammenarbeit und stärkt das gegenseitige Verständnis für die je spezifische Sicht- und Vorgehensweise der einzelnen Institution. Damit kann effektiv, effizient und nachhaltig gegen alle Formen von häuslicher Gewalt vorgegangen werden.

Rechtliche Grundlagen

Die Kommission Häusliche Gewalt basiert auf dem Beschluss des Regierungsrats vom 7. September 2011, den Runden Tisch als regierungsrätliche Kommission weiterzuführen.